Steirische Alpinpolizei: Aufnahmeprüfung bestanden

Steiermark. – Polizist*innen stellten sich der Alpinpolizei-Aufnahmeprüfung. Das Auswahlverfahren setzt Kenntnisse im alpinen Gelände voraus.

Das dreitätige Auswahlverfahren fand im März und Juni 2021 statt. „Wir beobachten die Anwärter*innen im Winter und Sommer. Im Winter ist das Verhalten im alpinen Skitourengelände zu bewerten. 1000 Höhenmeter in einer entsprechenden Aufstiegszeit sowie eine angemessene Skitechnik bei der Abfahrt wird überprüft so der Leiter der steirischen Alpinpolizei, Oberstleutnant Siegmund Schnabl. Die Anforderungen im Sommer waren naturgemäß andere. Seilfreie Gratklettereien, Bewegen im Schrofengelände sowie Klettern bis zum unteren 7. Schwierigkeitsgrad. Erfahrene Polizeibergführer beaufsichtigten die zukünftigen Alpinisten. „Sicherheit steht hier im Vordergrund. Dennoch müssen die Anwärter beweisen was sie können“, so Oberstleutnant Schnabl im weiteren Gesprächsverlauf. 

Eine Frau und acht Männer setzten sich schließlich durch. Einer noch ausstehenden, positiven medizinischen Untersuchung vorausgesetzt starten die neun Anwärter*innen im Jänner 2022 ihre Ausbildung. Eingesetzt werden sie in den Alpinen-Einsatzgruppen Liezen, Hochsteiermark und Murtal.

Bilder und Text: @Alpinpolizei LPD Steiermark

Auswahlverfahren Sommer – Gratkletterei (Ostgrat) am kleinen und großen Feistringstein
Auswahlverfahren Sommer – Sportklettern unter Beobachtung erfahrener Polizeibergführer
Auswahlverfahren Winter – Aufstieg (Skitour) am Großen Bösenstein
Auswahlverfahren Winter – Abfahrt (Skitour)

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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