FPÖ-Royer: „Zahlungsunfähigkeit des SHV Liezen droht!“

Laut Aussagen in der Verbandsversammlung ist Land Steiermark mit Millionen Euro an zugesicherten Leistungen säumig; FPÖ-Abgeordneter Royer warnt vor finanziellem Kollaps.

Im Rahmen einer gestern stattgefundenen Verbandsversammlung unter der Leitung des Bürgermeisters von Mitterberg-St. Martin Friedrich Zefferer (Obmannstellvertreter des Verbandes) wurde die prekäre Finanzsituation besprochen. Laut Aussagen der Verbandsverantwortlichen sei das Land Steiermark mit Zahlungen von vertraglich zugesicherten Leistungen in enormem Ausmaß säumig. Es soll sich dabei um einen Zahlungsrückstand seitens der schwarz-roten Landesregierung von mehreren Millionen Euro handeln. Besonders brisant wird die Geschichte vor dem Hintergrund, dass die Kreditrahmen des SHV Liezen bereits voll ausgeschöpft sein sollen. Wie gestern erörtert wurde, stehen die Bürgermeister der Finanzierung der Schulsozialarbeit bereits ratlos gegenüber. „Nun müssen alle Alarmglocken schrillen, denn der Verband könnte bald nicht mehr zahlungsfähig sein. Die schwarz-rote Landesregierung muss nun sofort tätig werden und die entsprechenden Gelder zur Verfügung stellen, ansonsten können soziale Unterstützungsleistungen möglicherweise nicht mehr bedient werden.

Das Liquiditätsproblem eines großen Verbandes wie dem SHV würde auf verschiedene Institutionen und Gemeinden massive Folgewirkungen haben. Wir Freiheitliche fordern im Sinne der Bevölkerung des Bezirks Liezen sofortiges Handeln der zuständigen Regierungsmitglieder“, so der Liezener FPÖ-Bezirksparteiobmann LAbg. Albert Royer, der den Grund für die ausbleibenden Zahlungen im schwarz-roten Budgetchaos auf Landesebene ortet. „Während für ein von der Bevölkerung ungewolltes Spitalszentralisierungsprojekt einfach so mindestens 260 Millionen Euro aufgestellt werden, fehlt es in anderen Bereichen an allen Ecken und Enden“, ergänzt Royer abschließend.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at