Zwei Millionen für steirische Forschung im Bereich Grüner Technologien

Das Wissenschaftsressort des Landes startet eine Ausschreibung zur Unterstützung von Forschungsprojekten im Green Tech-Sektor. Das hat die Landesregierung heute auf Antrag von Wissenschafts- und Forschungslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl beschlossen. Insgesamt stehen zwei Millionen Euro aus dem Zukunftsfonds Steiermark zur Verfügung, Projekte können ab sofort bis zum 9. September 2021 eingereicht werden.

„Mit der aktuellen Ausschreibung wollen wir den Green Tech-Sektor – ein Stärkefeld der Steiermark – ausbauen. Damit können wir einerseits einen Beitrag zum Klimaschutz sowie zur Umsetzung des europäischen Green Deal leisten, andererseits ergeben sich neue Perspektiven für wirtschaftliches Wachstum und zusätzliche Arbeitsplätze in der Steiermark“, so Landesrätin Eibinger-Miedl. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der weiteren Erforschung von Wasserstoff: „Grüner Wasserstoff aus erneuerbaren Energien ist ein wesentlicher Baustein für die Energiewende. In der Steiermark finden 80 Prozent aller österreichischen Forschungsaktivitäten im Bereich Wasserstoff statt. Deshalb wollen wir die Erforschung von auf Wasserstoff basierenden Technologien weiter forcieren“, so Eibinger-Miedl.

Drei Schwerpunkte 

Die Ausschreibung „Next Green Tech“ richtet sich an sämtliche universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in der Steiermark. Gefördert werden ausschließlich Kooperations-Projekte mehrerer Forschungseinrichtungen. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen ist möglich und erwünscht. Projekte aus folgenden Themenbereichen können gefördert werden:

· Grüner Wasserstoff:

In diesem Bereich sollen Projekte unterstützt werden, die sich mit Fragen zur Speicherung, dem Transport sowie der Nutzung von grünem Wasserstoff beschäftigen. Grundlagenforschung zu alternativen Erzeugungsverfahren von grünem Wasserstoff ist ebenso förderbar wie Projekte, die sich mit der Integration von grünem Wasserstoff in industrielle Prozesse, das Energiesystem sowie Mobilität beschäftigen.

· Grüne Mobilität:

Gefragt sind Projekte für innovative, nachhaltige Mobilitätslösungen: etwa die Weiterentwicklung von Komponenten für die Elektromobilität, die Verschränkung von Mobilitäts- und Energiesystem durch die Vernetzung von E-Fahrzeugen oder Entwicklungen zum weiteren Einsatz von erneuerbaren Energien in der Mobilität.

· Energiesysteme:

Hier wird die Weiterentwicklung erneuerbarer Energie und die Integration in Lösungen am Weg zu klimaneutralen Energiesystemen gefördert. Insbesondere geht es dabei um Industrielle Prozesse und Energiesysteme, Speicher- und Umwandlungstechnologien sowie Gesamtsystemeffizienz.

Das Wissenschaftsressort des Landes stellt zwei Millionen Euro aus dem Zukunftsfonds Steiermark zur Verfügung. Gefördert werden bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten, maximal jedoch 250.000 Euro pro Projekt. Einreichungen sind ab sofort bis zum 9. September 2021 bei der Geschäftsstelle des Zukunftsfonds Steiermark möglich. Details zur Ausschreibung sowie das Antragsformular sind online unter http://www.zukunftsfonds.steiermark.at zu finden.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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