Großer und sehr schwerer Baum geborgen. Der Geschichte des Altausseer Sees auf der Spur

Wahrscheinlich wird man die Geschichte des Altausseer Sees neu schreiben müssen. Seit 3 Jahren erforschen Munk-Foundation und die Universität für Bodenkultur in Wien in Zusammenarbeit mit der Wasserrettung Altaussee/FF Altaussee den Seeboden. Auch ein kleines U-Boot war im Einsatz.

Man hat bereits seit geraumer Zeit darüber berichtet, dass es im See aufgestellte Bäume gibt, ein solcher wurde gestern an Land gebracht, der im sogenannten Platteneck gestanden ist. Nun beginnen die wissenschaftlichen Untersuchungen, vor allem erhofft man sich über die Bestimmung des Alters neue Aufschlüsse. Das Alter eines kleinen Baumes ist bereits vor geraumer Zeit bestimmt worden – er war 1.300 Jahre alt.

Die Anzahl der aufgestellten Bäume ist überraschend, denn die wissenschaftlichen Untersuchungen haben ergeben, dass es an die 100 Stück gibt. Damit stellt sich nun die Frage, wie sie hineingekommen sind. Und da gibt es eine große Bandbreite an Theorien, die allerdings derzeit nicht wirklich fundiert sind. Aber vielleicht hilft die Bergung dieses Baumes ja in entscheidender Hinsicht weiter.

Fotos: ©Wolfgang Gasperl, Bernhard Haim

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Comments

  1. Hallo Rainer!

    Ein sehr interessanter Artikel.
    Laut Aussagen meines Großvaters, Josef Khälß, sollte angeblich in der sogenannten
    „Stoawod“ (Steinerer Wald) vor einigen Jahrunderten? ein Felssturz oder -rutsch statttgefunden haben, wobei diese Bäume samt Untergrund (Flora und Fauna) in den See gerutscht sein sollen.
    Das sollte sich angeblich ca. 1 Km nach dem „Kaltenbrunn“ ereignet haben, wo heute die nackten Felsen sind, angeblich bei der tiefsten Stelle.
    Wie gesagt, Erzählung vor ca. 55 Jahren, wie ich mit meinem Großvater um den Altausseer See spazieren war.

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