FPÖ-Kunasek/Schöggl: „Aufsteirern muss stattfinden – Chance für Neustart des volkskulturellen Lebens darf nicht vertan werden!“

Gestern verkündete Lockerungen für Großveranstaltungen geben Hoffnung; Freiheitliche pochen auf Abhaltung des „Aufsteirerns“.

Bereits vor einigen Tagen machten die Freiheitlichen auf die noch immer unklare Situation rund um das große volkskulturelle Fest aufmerksam. Gestern verkündete die Bundesregierung nun endgültig Lockerungsschritte im Zusammenhang mit Großveranstaltungen, weshalb die Freiheitlichen nun abermals auf die Abhaltung des „Aufsteirerns“ pochen. „Nach eineinhalb Jahren ohne gesellschaftliche Events und monatelangem Dauer-Lockdown, ist es nun höchst an der Zeit, das gesellschaftliche und kulturelle Leben wiederzuerwecken. Die Menschen haben lange genug unter den teils völlig überzogenen Restriktionen gelitten, nun muss ihnen auch der Besuch von Festen und Großveranstaltungen wieder ermöglicht werden. Gerade aufgrund der tristen wirtschaftlichen Lage braucht es Gemeinsinn, Miteinander und Geselligkeit. Das ‚Aufsteirern‘ muss heuer jedenfalls uneingeschränkt stattfinden können!“, so FPÖ-Landesparteiobmann Mario Kunasek, der kritisiert, dass die Volkskultur als verbindendes Element der steirischen Identität im vergangenen Pandemie-Jahr völlig außer Acht gelassen wurde. Aber nicht nur das kulturelle Leben, sondern auch die Veranstaltungsbranche hat massiv darunter gelitten. „Deshalb gilt es nun, dem großen wirtschaftlichen Zweig der Veranstalter und Eventplaner endlich wieder positive Perspektiven zu geben, immerhin hängen an dieser Branche steiermarkweit tausende Arbeitsplätze. Wir fordern hier klare Aussagen von Kulturlandesrat Drexler“, so Kunasek.

Auf der Homepage des „Aufsteirern-Festivals“ ist noch immer zu lesen, dass die Entscheidung über die Abhaltung der Veranstaltung Ende Mai bzw. Anfang Juni fallen soll. Auch der ehemalige freiheitliche Landeshauptmannstellvertreter und „Erfinder“ des größten Volkskulturfestes in Österreich Leopold Schöggl hält erneut fest: „Gerade nach dem Dauer-Lockdown muss es eine Initialzündung für die Wiedererstarkung der steirischen Volkskultur geben. Keine noch so gute mediale Inszenierung – wie im Vorjahr – kann das eigentliche ‚Aufsteirern‘ als großes Fest des Miteinanders und der steirischen Kultur ersetzen. Das soziale Element ist wesentlich, um diese Veranstaltung langfristig lebendig zu halten. Eine abermalige Absage in diesem Jahr wäre äußerst kritisch zu sehen und ist aufgrund der derzeitigen Entwicklung nicht rechtfertigbar. ‚Zurück zur Normalität‘ bedeutet auch das Zulassen von Festivitäten und des sozialen Lebens in seiner traditionellen Form.“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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