Kommhaus: Willkommen zurück!

Das wird ein Comeback! Nach 14 Monaten Homeoffice, Kurzarbeit etc. kehren viele Mitarbeiter nun wieder voll und ganz zu ihrem Arbeitgeber und an ihren Arbeitsplatz zurück.

Jetzt gilt es, verstreute Teams an einem Ort erfolgreich zu vereinen. Klingt einfach. Kann es auch sein. Das Kommhaus gibt sechs Tipps für ein harmonisches Gelingen.

1. Gestalten Sie den Übergang sanft.
Nicht jeder schafft den nahtlosen Schritt zurück an den ursprünglichen Arbeitsplatz friktionsfrei. Ermöglichen Sie in diesen Fällen Übergangslösungen und erhöhen Sie die Präsenztage bzw. die Arbeitszeit über mehrere Wochen. So gewöhnen Sie wirklich alle im Team wieder aneinander.

2. Feiern Sie das Ende der Einsamkeit.
Einsamkeit und fehlende soziale Kontakte sind die häufigsten Mangelerscheinungen der vergangenen Monate. Zelebrieren Sie deshalb die Rückkehr zur vorsichtigen Realität. Ihr Team hat sich das verdient. Achten Sie dabei auf die Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen.

3. Fördern Sie Kommunikation und Austausch.
Menschen haben ein Bedürfnis nach direkter Kommunikation. Das Gefühl, nicht mehr am Geschehen beteiligt zu sein, ist beklemmend. Räumen Sie daher der direkten Kommunikation und dem Erfahrungsaustausch Ressourcen ein. Es zeugt von Wertschätzung und zahlt sich aus.

4. Holen Sie sich professionelle Unterstützung für Ihr Team.
Einige Menschen haben möglicherweise Angehörige verloren, andere sind mit der geballten Teampower überfordert. Damit wirklich alle wieder gut zurückkommen können, gibt es professionelle Unterstützung. Starke Arbeitgeber setzen auf Supervision, Mediation und Co.

5. Erlauben Sie Hybrid-Formen.
Das Homeoffice hat auch Vorteile gebracht? Nutzen Sie diese. Einzelne Arbeitstage zu Hause können Kreativität und Motivation durchaus beflügeln. Legen Sie dafür klare Regelungen fest und geben Sie damit neuen Arbeitsformen eine Chance. Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken.

6. Lassen Sie neue Arbeitszeitmodelle zu.
Während Kurzarbeitsphasen lernen Menschen eventuell die reduzierte Arbeitszeit schätzen. Für manche könnte das sogar ein Schlüsselerlebnis gewesen sein. Achten Sie auf Signale in diese Richtung und haben Sie ein offenes Ohr für andere Arbeitszeitmodelle. Das erhöht die Mitarbeiterzufriedenheit und die Loyalität zum Unternehmen.

Foto: © Maria Schoiswohl

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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