FPÖ-Kunasek/Amesbauer: „Freiheitliche sehen Impfskandal der Sonderklasse und bringen umgehend zwei Anfragen ein!“

Mögliche Mehrfachverwendung von Spritzen in obersteirischem Industrieunternehmen als Riesenskandal; Freiheitliche bringen Anfragen an Gesundheitsminister Mückstein und Gesundheitslandesrätin Bogner-Strauß ein; Bürgerbüro der Freiheitlichen ab Montag als Ansprechstelle für Betroffene.

Wie heute nahezu alle großen Tageszeitungen berichten, hat sich im Rahmen einer Impfaktion in einem VOEST-Werk in Mürzzuschlag vermutlich ein riesiger Impfskandal ereignet. So soll es zu einer Mehrfachverwendung von Spritzen gekommen sein, weshalb sich die betroffenen Mitarbeiter nun einer Untersuchung auf HIV und Hepatitis unterziehen müssen. Laut Medienberichten lag die Durchführung der betrieblichen Impfaktion unter anderem bei einem externen Dienstleister. In der Kleinen Zeitung heißt es, dass es sich dabei um die VAMED Management und Service GmbH handelte. Die hauptverantwortliche Ärztin soll laut Medienberichten bereits vom Dienst freigestellt worden sein. Insgesamt sind laut Berichten 60 Arbeitnehmer betroffen. Die Freiheitlichen fordern nun volle Aufklärung des Falles und eine Beleuchtung aller darüberhinausgehender Aspekte. Immerhin ist nicht auszuschließen, dass die im Verdacht stehende Ärztin auch anderswo Impfungen durchgeführt hat und es dort zu ähnlichen schweren Verfehlungen kam.

Darüber hinaus muss geklärt werden, welche Verantwortlichkeiten dem externen Dienstleister erwachsen und wo diese Organisation sonst überall Impfaktionen durchgeführt hat. „Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein müssen sofort alle Hintergründe dieses Megaskandals beleuchten und eine genaue Untersuchung veranlassen. Wir Freiheitliche werden sofort schriftliche Anfragen an beide Regierungsmitglieder einbringen, um eine möglichst hohe Transparenz bei der Aufklärung sicherzustellen. Keinesfalls kann angesichts dieses Vorfalls nun zur Tagesordnung übergegangen werden. Alle Sicherheitsstandards und Kontrollmechanismen im Zuge von Impfaktionen gehören sofort evaluiert. In diesem Zusammenhang sind vor allem die steirische Landesgesundheitsreferentin sowie der zuständige Impfkoordinator gefordert“, so FPÖ-Klubobmann Mario Kunasek.

Für die Freiheitlichen steht außer Frage, dass, sofern sich alle Vorwürfe bestätigen, der unter Verdacht stehenden Medizinerin neben strafrechtlichen Verfahren auch die Zulassung als Ärztin zu entziehen ist. Eine weitere Beauftragung der VAMED Management und Service GmbH mit Impfaktionen sollte ebenfalls sofort behördlich unterbunden werden. Völlig erschüttert über die Enthüllungen zeigt sich auch der aus der Region Mürzzuschlag stammende FPÖ-Nationalratsabgeordnete Hannes Amesbauer. „Die zuständigen Behörden und politischen Verantwortungsträger auf Landes- und Bundesebene müssen die ganze Dimension dieses Skandals schnellstmöglich aufklären.  Den betroffenen Arbeitnehmern muss alle zur Verfügung stehende Hilfe zuteilwerden. Auf parlamentarischer Ebene werden wir zu klären versuchen, ob es bereits anderswo zu solchen Vorfällen gekommen ist und wie derart schwerwiegende Missstände künftig verhindert werden können. Die im Raum stehende Mehrfachverwendung von Spritzen kann für Betroffene schreckliche Folgen haben. Alleine schon der Verdacht, hier mit Krankheiten angesteckt worden zu sein, ist eine enorme psychische Belastung für die Opfer des Vorfalls. Sollte es dann noch tatsächlich dazu gekommen sein, dass hier Krankheiten weiterverbreitet wurden, ist das eine menschliche Katastrophe. Nicht auszudenken, wenn es in anderen Bereichen auch noch zu solchen massiven Verfehlungen im Rahmen der Verabreichung des Corona-Impfstoffs gekommen ist“, erklärt Amesbauer.

Freiheitliches Bürgerbüro als Ansprechstelle!

Ab Montag 9 Uhr wird das freiheitliche Bürgerbüro als Ansprechstelle für Betroffene von der misslungenen Impfaktion fungieren. Eine Erreichbarkeit ist unter mkunasek@fpoe-stmk.at und per Telefon unter 0316/375 300 (MO, DI, MI, DO 09:00-16:00 Uhr, FR 09:00-14:00 Uhr) gegeben. Sollte sich der Anruf außerhalb der Bürozeiten ereignen, wird schnellstmöglich ein Rückruf erfolgen. Nach erfolgter Erstüberprüfung des jeweiligen Falles besteht die Option einer Kontaktherstellung für eine kostenlose juristische Erstberatung durch einen Rechtsanwalt. Ziel der gesamten Aktion ist die niederschwellige und koordinierte Unterstützung von potentiell Geschädigten. Mit den entsprechenden Daten wird natürlich höchstvertraulich umgegangen.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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