Red Bull Salzburg: BERISHA ERÖFFNET MEISTERSAUSE BEI FANRÜCKKEHR

TORSCHÜTZEN: BERNARDO (8.), BERISHA (26., 44./FE, 66.) – 4:0

Spielbericht: FC RED BULL SALZBURG; Fotos Red Bull/GEPA Pictures

Die Gästeliste für unsere Meisterfeier führt allen voran 3.000 euphorische Fans, zudem die WSG Tirol, die anfangs Spalier stehen und auch in der Folge unsere Offensivkräfte beim 4:0-Triumph größtenteils durchwinken.

SPIELBERICHT

Unter frenetischem Jubel der 3.000 Fans wurden erst die Formalitäten geklärt. Jesse Marsch, Fränky Schiemer, Rene Aufhauser und Videoanalyst Victor Bertini verabschiedeten sich, dann ging’s an die Arbeit – und zwar von Anfang an im sechsten Gang! Noah Okafor jonglierte das Spielgerät etwas unkonventionell per Kopf, dessen Ablage vollendete Bernardo präzise ins lange Eck, schon war’s passiert (8.)! Die Wattener blieben über weite Strecken blass, Schlafmützigkeiten nahmen sie aber dankend an. Augenblicke nach dem Führungstreffer enteilte Dedic unserer Abwehrkette, im Eins-gegen-Eins reagierte Nico Mantl allerdings fantastisch. 

Unsere Burschen kannten nur den Vorwärtsgang. Der begeisternde Karim Adeyemi wirbelte in Duracell-Hasen-Manier in den Sechzehner, die Hereingabe an den zweiten Pfosten verstolperte Mergim Berisha leichtfertig. Lange musste er sich nicht grämen, schließlich rollte via Oumar Solet der nächste Angriff an. Brenden Aaronson übernahm die Kugel und lancierte Berisha, obwohl in Bedrängnis, vorbildlich. Der Deutsche hatte freie Bahn und finalisierte humorlos (26.). Nachdem Dedic in der Werkzeugkiste gekramt und einen Hammer ausgepackt hatte, das Aluminium zitterte, sorgte ein Penaltypfiff für weitere Begeisterungsstürme: Koch traf Andre Ramalho am Fuß, den anschließenden Strafstoß „streichelte“ Berisha flach ins linke Eck (44.).

Jesses Schützlinge blieben nach dem Wiederanpfiff freilich dominant, allerdings fehlte zu Beginn des zweiten Abschnitts die letzte Konsequenz. Während Okafor beziehungsweise Berisha US-Boy Aaronson nur schlampig in Szene setzten und damit potenzielle Einschussgelegenheiten verschleuderten, durfte sich Mantl auf der Gegenseite auszeichnenals Baden Frederiksen aus der Ferne unverblümt draufhielt. Berisha nahm sich ein Beispiel am Dänen, sein Distanzversuch zischte über die Querlatte ins Aus.

Ein Glück, dass sein Zielwasser-Pegel in Minute 66 wieder auf Normalniveau war. Adeyemi vernaschte Toplitsch, im Anschluss ließ Aaronson drei WSG-Kicker links liegen und entdeckte Berisha – wieder musste Ozegovic hinter sich greifen. Indes freute sich der Berchtesgadener über den ersten Triplepack seiner Bundesliga-Karriere! Mo Camara und Sekou Koita feierten Mitte des zweiten Durchgangs ihr umjubeltes Comeback, Nuancen fehlten beim Letztgenannten, um einen märchenhaften Einstand hinzulegen: Aaronson auf Koita, der alleine vor dem Schlussmann vergab – ein echter Sitzer!

Der Endspurt glich einer vorgezogenen Ehrenrunde, das highlightlose Geschehen auf dem Platz blieb bei „Oh, wie ist das schön“-Sprechchören lediglich eine Randnotiz. Schließlich hatte Referee Christian-Petru Ciochirca ein Einsehen mit den Gästen. Pünktlich war Schluss, den Meisterfeierlichkeiten stand nichts mehr im Wege!

STATEMENTS

Jesse Marsch

Wir haben die komplette Zeit genossen und auch heute gesagt: ‚Lasst es uns genießen und unsere Leidenschaft und Mentalität zeigen!‘ Das haben wir bestimmt gemacht, die Freude ist einfach riesig. Danke!

Andi Ulmer

Es war ein würdiger Abschluss, echt cool, dass wieder Fans im Stadion sind. Das haben wir uns, glaube ich, verdient. Es hat richtig viel Spaß gemacht. So macht eine Meisterfeier Spaß! Die zwei Titel zu holen, ist ganz was Großes und nicht selbstverständlich. Heute haben wir es echt genossen mit den Fans im Rücken.

AUFSTELLUNG

WECHSEL

Farkas für Kristensen (65.), Mwepu für Okafor (65.), Camara für Junuzovic (65.), Koita für Berisha (69.), Daka für Ramalho (74.)

GELBE KARTE

Bernardo (86./Foul)

NICHT EINSATZBEREIT

Vallci (Achillessehne), Wöber (Sprunggelenk), Bernede (Gelb-Rot-Sperre)

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at