Von Graz in die ganze Welt gestreamt: Bertrand Piccard hielt Eröffnungs-Keynote beim „Global Innovation Summit 2021“

In Zeiten des Umbruchs braucht es einen Aufstieg in neue Sphären des Denkens, Erfindens und Entwickelns!   (Graz, 18. Mai 2021). – Der „Global Innovation Summit“ bietet Unternehmen, Innovationsagenturen, Forschungsorganisationen, internationalen Geldgebern, Influencern aber auch schlichtweg Interessierten aus aller Welt eine einzigartige Möglichkeit und Chance, sich zu vernetzen, Ideen auszutauschen und Kooperationen zu entwickeln. 

Darüber hinaus werden namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Forschung und Politik, dem Eureka-Netzwerk, aus nationalen Finanzierungsstellen, der Europäischen Kommission und Delegationen aus Eureka-Partnerländern wie Singapur und Südkorea vertreten sein und sich einbringen. Mehr als 3.000 Personen aus über 80 Ländern nehmen an der live aus der Grazer Messe gestreamten Veranstaltung teil. Der Summit dauert bis 20. Mai. 

„Die Digitalisierung und die grüne Transformation sind die großen Zukunftsthemen unserer Zeit. Wir wollen die Chancen nutzen, die beide Bereiche bieten. Dafür sind neue Technologien sowie Forschung und Entwicklung notwendig. Darüber hinaus müssen wir internationale Kooperationen weiter ausbauen. Der Global Innovation Summit bietet uns die Möglichkeit, dies zu tun“, so Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.   

Bertrand Piccard, der „Inspionier“: Der erste Keynoter der Konferenz, ist Initiator, Pilot, Chairman, Gründer der Solar Impulse Foundation, Doktor der Humanmedizin in Psychotherapie und Psychiatrie, der Schweizer Bertrand Piccard. Er weiß dazu zu sagen: „Wenn Sie wirklich erfolgreich sein wollen, und mehr als das, wenn Sie wirklich nützlich für andere sein wollen, müssen Sie über Ihr eigenes Wissen hinausgehen, Sie müssen der Forschung, der Innovation und dem Pioniergeist nachgehen. Heute können wir die Zukunft erfinden.” 

Um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, gründete Piccard die „World Alliance for Efficient Solutions“, in welcher sich Start-ups, Forschungslabore und größere Unternehmen zusammengeschlossen haben, deren Produkte, Prozesse und Dienstleistungen sowohl sauber als auch profitabel sind. Er wird sich persönlich auf eine dritte Weltreise begeben, um diese Lösungen den Entscheidungsträgern zu überbringen, um ihnen zu helfen, über Kompromisse hinauszugehen und modernere gesetzliche Rahmenbedingungen zu verabschieden und um demnach ein sauberes Wirtschaftswachstum zu ermöglichen. 

Dr. Jane Goodall, UN-Friedensbotschafterin konnte im Rahmen des Global Innovation Summit ebenfalls für eine Keynote gewonnen werden: „Dieser Planet verfügt über begrenzte natürliche Ressourcen und wir haben sie schneller geplündert, als Mutter Natur sie wiederherstellen kann. Wir alle müssen lernen achtsamer mit unserem Planeten umzugehen. Allmählich vergiften wir das Land mit Chemikalien und zerstören so viele Lebensräume. Wissenschaft und Wirtschaft sind gefragt, um neue nachhaltige Technologien zu entwickeln. Aber selbstverständlich muss die Politik auch die Rahmenbedingungen dafür optimieren. Zu guter Letzt wird es aber auch an jeder und jedem einzelnen von uns liegen. Wir müssen uns irgendwie auf einige dieser wissenschaftlichen Innovationen einlassen, wie Sonnen- und Windenergie. Wir treffen täglich hunderte Entscheidungen. Es liegt an uns, sich für ein gutes Leben für alle zu entscheiden anstatt nur auf den eigenen, kurzfristigen Nutzen zu achten.“ Das gesamte Interview finden Sie hier: https://www.sfg.at/n/interview-mit-dr-jane-goodall/ 

Die Hauptträger und Organisatoren der Konferenz sind die Fördereinrichtungsstellen FFG und SFG im Auftrag des Wirtschaftsministeriums und des Umweltministeriums:

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft – FFG, die beiden GF Henrietta Egerth und Klaus Pseiner: „In den kommenden Tagen diskutieren und erarbeiten mehr als 3000 Teilnehmer aus der ganzen Welt brennende Themen unserer Zeit, wie etwa Green Transition, Digital Transformation und nicht zuletzt den Wiederaufbau der Wirtschaft und die internationale Zusammenarbeit nach der Pandemie. Die entscheidenden Faktoren hierbei werden erfolgreiche grenzüberschreitende Forschung, Entwicklung und Innovation sein.“

Steirische Wirtschaftsförderung – SFG, GF Christoph Ludwig: „Neues Denken, Neues fördern – lautet unsere Mission im Auftrag des Wirtschaftsressorts des Landes Steiermark. Unsere Ziele lauten Impulse zu setzen, Innovationen zu forcieren, Ideen anzustoßen und Trends zu erkennen. Angesichts der Komplexität und der globalen Dimension aller großen Herausforderungen die wir aktuell erleben, ist eine Kooperation der wesentlichen Player unerlässlich für weiterführende Erfolge.“ 

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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