Gute Nachricht zum Wochenstart: Bereits über 32.000 Teilnehmer beim Frühjahrsputz

Mitte April ist der Startschuss für die 13. Auflage des steirischen Frühjahrsputzes gefallen. Zigtausende Steirerinnen und Steirer befreien Wiesen, Wälder und Grünflächen von Müll und leisten so gemeinsam einen Beitrag für eine lebenswerte und saubere Umwelt. Trotz der notwendigen Corona-Vorsichtsmaßnahmen ist der Zuspruch enorm: „In den ersten beiden Wochen des großen steirischen Frühjahrsputzes wurden bereits in rund 250 steirischen Gemeinden Flurreinigungsaktionen durchgeführt“, berichtet Nachhaltigkeitslandesrat Hans Seitinger, der allen Teilnehmern dankt. Insgesamt hatten sich bis zum Wochenende über 32.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet. Besonders erfreulich ist der in diesem Jahr außergewöhnlich hohe Anteil an Familien und Privatpersonen, die sich am Frühjahrsputz, der noch bis 29. Mai dauert, beteiligen.

Gefahr für Natur und Tierwelt

Die Auswirkungen von achtlos weggeworfenem Müll sind enorm. Kunststoffe und Metalle bleiben mehrere Hundert Jahre in der Natur erhalten und haben einen negativen Einfluss auf das gesamte Ökosystem. „Achtlos weggeworfener Müll verunstaltet nicht nur die Natur, sondern stellt auch eine Gefahr für die Umwelt und unsere Tierwelt dar“, so der Landesrat. Auffallend ist der vergleichsweise hohe Anteil an gefundenen sperrmüllähnlichen Abfällen, wie Autoreifen oder Elektrogeräte.

Alpenverein reinigt den Schöckl

Durch die jährlich ansteigende Zahl der Bergsportbegeisterten und Erholungssuchenden nimmt auch der Druck auf die Natur zu. Der Alpenverein Sektion Graz hat sich schon seit vielen Jahren dem Problem des „Alpen Littering“ angenommen und beteiligt sich auch in diesem Jahr am Frühjahrsputz. Am 1. Mai sind zahlreiche Mitglieder des Alpenvereins zu einer Wanderung auf den Schöckl aufgebrochen und haben dabei Müll eingesammelt. „Die Schönheit und Ursprünglichkeit der Bergwelt zu erhalten ist ein Anspruch, der sich in den Vereinsstatuten und Grundsatzprogrammen wiederfindet. Mit dieser Aktion wollen wir Bewusstsein für die Müllvermeidung auf Bergen schaffen„, sagt Alpenvereinsvorsitzender Günter Riegler.

Obmann des Dachverbandes der steirischen Abfallwirtschaftsverbände Ing. Mag. Wolfgang Neubauer, Obfrau der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement KommR Daniela Müller-Mezin, Leiterin des Referates Abfall- und Ressourcenwirtschaft Mag. Dr. Ingrid Winter, Nachhaltigkeitslandesrat Johann Seitinger und Landesdirektor Gerhard Koch (©ORF/Wolf)

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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