RB Salzburg gewinnt Cupfinale gegen LASK mit 3:0

3:0 – DER CUP IST UNSER!
TORSCHÜTZEN: BERISHA (45.), AARONSON (67.), MWEPU (88.)

Spielbericht: FC RED BULL SALZBURG; Fotos Red Bull/GEPA Pictures

JAAAA, wir sind UNIQA ÖFB Cup-Sieger! In einem umkämpften Endspiel führt uns 1:0-Schütze Berisha auf die Siegerstraße. In der Folge kombinieren sich unsere Mannen zu einem souveränen 3:0, um die Trophäe erneut an die Salzach zu lotsen!

SPIELBERICHT

In einer relativ unrhythmischen Anfangsphase waren es, vor den Augen des umtriebigen Jesse Marsch, unsere Burschen, die offensiv für die Musik sorgten. Patson Daka empfing einen Ball in die Spitze, dessen Hereingabe in die Mitte entsorgten die Athletiker fachgerecht, ehe Brenden Aaronson herankommen konnte. Mergim Berisha verewigte sich nach einem Corner auf dem Chancenzettel, für die Torschützenliste reichtees knapp nicht: LASK-Keeper Schlager kratzte das Spielgerät nach dessen Header gekonnt um den Pfosten. Die Oberösterreicher wirkten nervös, vor allem im Spielaufbau: Erst scheiterte Aaronson hochkarätig aus kurzer Distanz vor Schlager, dann servierte Zlatko Junuzovic Enock Mwepu die Murmel zwar pfannenfertig, allerdings entschied sich unser „Computer“ für eine weitere Ablage, anstatt selbst abzuschließen – jeweils nach einem haarsträubenden Fehlpass der Linzer.

Bevor es in die Katakomben ging, avancierte Berisha noch zum Linzer Ungemach. Zunächst zwirbelte er einen 20-Meter-Freistoß noch ans Außennetz, der Nächste saß! Andi Ulmer schlug die Kirsche ins Zentrum, Aaronson und Daka ließen geistesgegenwärtig durch und Berisha drückte entschlossen ab die Führung (45.)!

Die Thalhammer-Truppe kam abenteuerlustiger zurück aufs Grün: Michorl erntete einen missglückten Ramalho-Klärungsversuch, schlug einen Haken und zog ab – Cican Stankovic packte sicher zu. Indes blieb Berisha ein Aktivposten, er wuchtete das Kunstleder aus anspruchsvollem Winkel Richtung Kasten, wo Schlager zur Stelle war. Apropos „zur Stelle“: Enock wirbelte nach einem perfekten Doppelpass mit Mergim an der Außenbahn entlang und entdeckte Brenden im Rückraum. Der US-Boy nahm Maß, hämmerte drauf und jubelte – weil er sich das Eck praktisch aussuchen durfte und Schlager chancenlos blieb (67.).

Nur Momente später gab’s erneut Grund zur Freude, als Berisha zwar eine Top-Gelegenheit vertändelte, allerdings dabei im Duell mit Schlager und unter Geleitschutz von Andrade zu Boden ging – Referee Altmann entschied auf Penalty. Den etwas schmeichelhaften Pfiff des Unparteiischen „neutralisierte“ Schlager, indem er Strafstoßschützen Daka mit einer Fußabwehr den Treffer verwehrte. Dennoch schien der Wille der Oberösterreicher gebrochen zu sein, der von Joker Karim Adeyemi mitnichten: Berisha schlug das Rund longline zum Wirbelwind, der den Turbo zündete, unwiderstehlich in die Gefahrenzone eindrang und Mwepu mundgerecht lancierte. Der Sambier biss herzhaft zu – 3:0 (88.)! Da Ulmer in den Schlusssequenzen einen Stangler zu Reiter unterband, blieb’s letztlich dabei – der Pokal ist unser! So sehen Sieger aus, vor allem in unserer Cup-Sieger-Wäsch.

STATEMENTS

Jesse Marsch:

Die Führung war ganz wichtig! Dadurch konnten wir in der zweiten Halbzeit mit mehr Power ankommen, mehr Chancen waren die Folge. Wir haben das ganze Spiel über richtig gut verteidigt und sehr gut gespielt. Ich freue mich sehr für die Jungs, diesen Titel geholt zu haben!

Zlatko Junuzovic:

Wenn wir in Führung gehen, wird es sehr schwierig gegen uns, das wussten wir. Es kommt immer auf die Intensität an, wie wir spielen, wie wir ins Spiel reinkommen. Das war heute sehr gut. Wir haben gewusst, dass der LASK alles ins Finale investieren wird, so wie immer gegen uns. Wir haben aber super dagegen gehalten, der Sieg geht vollkommen in Ordnung!

AUFSTELLUNG

WECHSEL

Adeyemi für Daka (73.), Bernardo für Junuzovic (77.), Seiwald für Bernede (89.), Okafor für Mwepu (89.), Sucic für Aaronson (89.)

GELBE KARTEN

Ulmer (71./Unsportlichkeit), Wöber (81./Foul)

NICHT EINSATZBEREIT

Vallci (Achillessehne)

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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