2. Liga: FC Liefering im Gleichschritt mit Blau Weiß Linz an Tabellenspitze

PREMIERENSCHÜTZE VERHILFT ZUM NÄCHSTEN SIEG

FC LIEFERING VS. FC DORNBIRN 1913; 3:2 (3:1). TORSCHÜTZEN: SESKO (9.), REISCHL (32.), AMANKWAH (42.) BZW. ZIMMERSCHIED (23.), PRIRSCH (56.)

Spielbericht: FC LIEFERING, Fotos: Red Bull/GEPa Pictures

Gegen tapfere Dornbirner blitzt die Klasse von Amankwah & Co. vor allem im ersten Durchgang auf, im zweiten Abschnitt liefern sich beide Seiten eher ein physisches Kräftemessen, das die Jaissle-Equipe letztlich mit 3:2 für sich entscheidet.

SPIELBERICHT

Die Partie war lediglich wenige Sekunden alt, da schickte sich Benjamin Sesko dazu an, nahtlos an die dienstägige Gala anzuschließen. Mit einer abgefälschten Bogenlampe prüfte er Dornbirn-Keeper Bundschuh, diese Aufgabe meisterte der Schlussmann noch. Nur wenige Minuten später war er dann doch geschlagen: Maurits Kjaergaard steckte vorbildlich zu Sesko durch, der plötzlich nur noch Bundschuh vor sich hatte, lange wartete und diesem die Kugel durch die Beine spitzelte – 1:0 (9.)! Die Truppe von der Birkenwiese kam Mitte des ersten Abschnitts auf Betriebstemperatur. Erst endete ein Mujic-Versuch am Außenpfosten, dann netzte Zimmerschied im Anschluss eines ruhenden Balls zum überraschenden Ausgleich, nachdem er Kjaergaard am zweiten Pfosten entwischt war (23.).

Unsere Mannschaft blieb davon unbeirrt und erhöhte die Schlagzahl, der Erfolg stellte sich prompt ein: Alex Prass löffelte das Spielgerät in die Spitze, Luka Reischl übernahm und behielt vor Bundschuh die Nerven – die erneute Führung (32.)! Es ging sogar mit einem komfortableren Vorsprung in die Pause, da Forson Amankwah Jokic vernaschte und kurz darauf abdrückte, via Gurschler landete sein Schlenzer im Tor (42.) – der erste #LigaZwa-Treffer des 18-Jährigen!

Mit ambitionierten Vorhaben kamen die Vorarlberger zurück aus der Kabine: Prirsch schraubte sich nach einem Corner in luftige Höhen und nickte ein, ohne richtig angegangen worden zu sein (56.). Besonders Adam Stejskal ärgerte sich darüber, hatte er doch sogar noch die Fingerspitzen ans Kunstleder bekommen. Wieder ließ die Antwort nicht lange auf sich warten: Kjaergaard packte den Hammer aus, nur die Torumrandung verhinderte den Einschlag, und kurz darauf segelte ein Amankwah-Distanzversuch wenige Meter am Ziel vorbei.

Im Endspurt verpuffte die Offensivpower beider Teams merklich. Den Vorarlbergern fehlte die Durchschlagskraft, den Jaissle-Schützlingen die Dringlichkeit. Einzig Joker Elias Havel wollte noch zum Torjubel ansetzen, sein gefälliger Abschluss aus spitzem Winkel zischte jedoch am langen Eck vorbei. Auf den Ausgang hatte dies aber ohnehin keine Auswirkungen, unsere Burschen triumphierten im dritten Match en suite!

STATEMENT

Matthias Jaissle:

Grundsätzlich war’s ein verdienter Sieg, aber ein hartes Stück Arbeit. Wir waren in der Anfangsphase gut in der Partie, haben es kurz vor der Pause aber verabsäumt, das 4:1 nachzulegen. Dann kam Dornbirn über eine Standardsituation noch einmal heran. Wir haben unsere Konter heute wirklich schlampig, nicht präzise genug, ausgespielt. Demnach wurde es bis zum Schluss ein harter Kampf! Glückwunsch aber an die Truppe, Hut ab zu dieser Serie! Zehn Spiele ungeschlagen, davon acht gewonnen – Riesenrespekt. Jetzt haben sie sich zwei freie Tage verdient, nach diesen englischen Wochen.

DATEN & FAKTEN

Aufstellung: Stejskal – Guindo (87. Böckle), Wallner, Okoh, Dedic (51. Major) – Aigner, Prass, Amankwah (68. Nene), Kjaergaard (68. Diambou) – Sesko, Reischl (68. Havel)
Gelbe Karten: Amankwah (55./Foul), Nene (90.+3/Unsportlichkeit)
Zuschauer: 0
Schiedsrichter: Alain Sadikovski

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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