FPÖ-Triller: „Steirische Musiklandschaft wird von der Regierung weiter im Regen stehen gelassen!“

Blasmusik und Chöre wurden bei Öffnungsschritten schlichtweg ignoriert – Freiheitliche fordern konkrete Öffnungspläne.

Ab 19. Mai wird es wieder möglich sein, indoor Kontaktsportarten auszuüben, im Freien ist etwa Vereinsfußball wieder erlaubt. Was viele Vereine nach Monaten des Zwangsstillstandes aufatmen lässt, gilt nicht für heimische Chöre und Blasmusikvereine – diese wurden bei den Öffnungsschritten von der Regierung nämlich schlichtweg ignoriert. „Dass es erst einen Protestbrief des Blasmusik- und Chorverbandes brauchte, um überhaupt Gespräche mit der zuständigen Staatssekretärin anzustoßen, ist traurig“, so der freiheitliche Kultursprecher LAbg. Marco Triller.

„Immerhin geht aus dem letzten Jahresbericht der volkskulturellen Verbände hervor, dass steiermarkweit über 18.000 Personen in knapp 400 Kapellen tätig sind und sich 10.000 aktive Sänger in Chören einbringen. Diese wichtige Säule der heimischen Volkskultur kann nicht einfach ignoriert werden“, so Triller weiter, der die politisch Zuständigen zu raschem Handeln auffordert: „ÖVP-Kulturlandesrat Christopher Drexler ist dringend aufgerufen, sich in Wien für eine rasche Öffnung für Musikvereine und Chöre einzusetzen. Es braucht jetzt eine schnelle Lösung, um den Probenbetrieb wieder aufnehmen und Veranstaltungen in den kommenden Monaten abhalten zu können. Andernfalls ist zu befürchten, dass die steirische Kulturszene schweren Schaden erleiden wird!“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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