Köstinger: 7,4 Millionen Euro für unsere Wasser-Infrastruktur in der Steiermark

Bundesministerin Köstinger genehmigt wichtige Investitionen in die Trink- und Abwasserwirtschaft sowie in den Hochwasserschutz in den Regionen

Wien (28.04.2021). Die Versorgung der Bevölkerung mit hochqualitativem Trinkwasser sowie die Entsorgung der Abwässer sind wichtige kommunale Aufgaben. Bundesministerin Elisabeth Köstinger genehmigt nach Befassung der Kommission Wasserwirtschaft österreichweit insgesamt 812 Wasser-Projekte. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus investiert somit 74 Millionen Euro in die Zukunft der Wasser-Infrastruktur und löst damit 274 Millionen an Investitionen aus. „Wasser ist für Mensch und Natur lebenswichtig, es ist unsere kostbarste Ressource. Investitionen in die Wasser-Infrastruktur in unseren Regionen sind nicht nur Investitionen in die Lebensqualität der Menschen, sie dienen auch dem Umwelt- und Naturschutz. Die Mitfinanzierung aus öffentlichen Mitteln des Bundes leistet dafür einen unersetzbaren Beitrag, die Gemeinden könnten diese Investitionen alleine nicht stemmen“, betont Bundesministerin Elisabeth Köstinger. In der Steiermark lösen die 7,4 Millionen Euro an Bundesförderungen 29,6 Millionen Euro an Investitionen aus.

4,8 Millionen für die wichtige Trink- und Abwasserwasserwirtschaft in der Steiermark

Mit der heutigen Förderungszusage von Bundesministerin Köstinger werden die Mittel für 93 Projekte für die kommunale Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in der Steiermark mit einem Gesamtvolumen von 4,8 Millionen Euro Bundesförderung freigegeben. Darunter befinden sich mehrere Großprojekte zum Ausbau der Trinkwasserversorgung, wie beispielsweise in der Gemeinde Bad Loipersdorf, wo insgesamt etwa 10 Kilometer Wasserleitungen errichtet werden, um die Versorgung unter anderem durch eine Vernetzung mit Fürstenfeld abzusichern. Dieses Projekt wird seitens des Bundes mit 425.000 Euro Förderung unterstützt. Aber auch in den Stadtgemeinden Feldbach und Köflach wird die Trinkwasserversorgung durch umfangreiche Sanierungsprojekte, die durch den Bund mit 280.000 bzw. 315.000 Euro gefördert werden, erneuert. „Unsere Trinkwasser- und Abwasserinfrastruktur ist die Basis für die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem und sicherem Trinkwasser. Die genehmigten Projekte lösen in der Steiermark wichtige Investitionen in den Regionen aus. Ein großer Teil der Aufträge wird erfahrungsgemäß regional vergeben und sichert Arbeitsplätze in unmittelbarer Nähe der umgesetzten Projekte“, freut sich Köstinger.

Zusätzliche Förderungsmittel für die Gewässerökologie

Auch in die Ökologisierung von Gewässern wird kräftig investiert. „Flusslandschaften werden seit jeher vom Menschen genutzt. Zur Verbesserung müssen wir konsequent Sanierungsmaßnahmen setzen, um unserer Flüsse als wichtigen Lebensraum zu verbessern. Dafür stellt die Bundesregierung zusätzlich 200 Millionen Euro zur Verfügung. Wir haben in Österreich bereits zahlreiche Maßnahmen zur Renaturierung von Flüssen und Bächen gesetzt, aber mit diesen zusätzlichen Mitteln können viele neue Projekte umgesetzt werden“, berichtet Köstinger. Auf Basis der aktuellen Empfehlung der Kommission Wasserwirtschaft konnten 3 Projekte mit rund 118.000 Euro Förderung unterstützt werden, darunter ein innovatives Projekt am Leibenbach, wo ein Fischlift als Wanderhilfe errichtet wird.

2,4 Millionen Euro für den Schutz vor Hochwasser in der Steiermark

Der Schutz vor Naturgefahren wird auch in Zukunft im Fokus der Aufmerksamkeit stehen. „Wir investieren seit vielen Jahrzehnten konsequent in den Hochwasserschutz, damit das Hochwasserrisiko nicht weiter verschärft wird“, erläutert Köstinger. Im Bereich Hochwasserschutz gab die Bundesministerin heute grünes Licht für insgesamt 28 Projekte für einen vorbeugenden Hochwasserschutz bzw. zur Instandhaltung von bestehenden Anlagen mit einer Bundesfinanzierung von rund 2,4 Millionen Euro. Darunter befinden sich viele Gefahrenzonenplanungen an Mur, Mürz und mehreren kleinen Gewässern. Diese Gefahrenzonenplanungen sind wesentliche Fachgutachten, in denen insbesondere Überflutungsflächen hinsichtlich der Gefährdung und der voraussichtlichen Schadenswirkung durch Hochwasser sowie ihrer Funktionen für den Hochwasserabfluss, den Hochwasserrückhalt und für Zwecke späterer Schutzmaßnahmen beurteilt werden.

Weitere Informationen: www.bmlrt.gv.at/wasser

Porträt Bundesministerin Elisabeth Köstinger

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at