FPÖ-Kunasek: „Arbeits- und Pflegeheimplätze dürfen nicht Opfer finanzieller Turbulenzen im Samariterbund werden!“

Steirerkrone berichtet von drohendem Finanzkollaps des steirischen Arbeitersamariterbundes; Freiheitliche setzen sich für betroffene Arbeitnehmer und Heimbewohner ein; Anfrage an Landesrätin Bogner-Strauß folgt.

Wie heute im Rahmen einer großen Berichterstattung der Steirerkrone bekannt wurde, hat der steirische Arbeitersamariterbund infolge des Hygieneskandals in seinem Heim in Sankt Lorenzen (Tannenhof) im Mürztal und der geringeren Auslastung der von ihm betriebenen Pflegeeinrichtungen aufgrund der Corona-Krise massive Geldprobleme. So steht laut der Berichterstattung sogar der Verkauf der Heime im Raum. Betroffen von den möglichen Leistungsreduktionen seien auch rund 270 Mitarbeiter sowie die in den Pflegehäusern untergebrachten Heimbewohner. Die Freiheitlichen treten dafür ein, dass nicht alle Mitarbeiter unter den Folgen des Skandals im Tannenhof zu leiden haben dürfen. „Es braucht angesichts der weitreichenden Folgen des drohenden finanziellen Kollapses auch klare Ansagen der zuständigen ÖVP-Pflegelandesrätin Juliane Bogner-Strauß.

Weder die betroffenen Heimbewohner noch die Mitarbeiter dürfen bei einem allfälligen Verkauf oder weitreichenden strukturellen Änderungen im Regen stehen gelassen werden. Die Verfehlungen im Tannenhof sind schonungslos aufzuklären, aber darunter sollten nicht jene beim Arbeitersamariterbund beschäftigten Pflegekräfte leiden, die tadellose Arbeit geleistet haben und unter größter Belastung für die zu pflegenden Menschen da waren. Die Landesregierung hat in diesem Fall die Aufgabe, sich sofort vermittelnd einzuschalten und die weiteren Vorgänge rund um diese sechs Pflegeheime genau im Auge zu behalten. Die FPÖ wird jedenfalls eine schriftliche Anfrage einbringen, welche Bemühungen und Anstrengungen die zuständige Landesrätin im Sinne aller Betroffenen anstellen wird“, so der steirische FPÖ-Klubobmann Mario Kunasek.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at