Brandursachenermittlung – aktuelle steirische Polizeimeldungen

Neumarkt in Steiermark, Bezirk Murau. – Wie bereits berichtet, geriet in den frühen Morgenstunden des 22. April 2021 eine Wohnung in einem Mehrparteienhaus in Brand. Verletzt wurde niemand.

Kriminalisten des Landeskriminalamtes Steiermark ermittelten nun, gemeinsam mit einem Sachverständigen der Landesstelle für Brandverhütung in Steiermark, die Brandursache. Die Ermittler konnten eine am Stromnetz angeschlossene Mehrfachverteilersteckdose als Brandursache ausmachen. Andere Ursachen oder Hinweise auf Fremdverschulden konnten nicht ermittelt werden. Beim Brand entstand ein Sachschaden von mehreren Hunderttausend Euro.

Presseaussendung
22. April 2021/7

Wohnungsbrand

Neumarkt in Steiermark, Bezirk Murau. – In den frühen Morgenstunden des 22. April 2021 geriet die Wohnung in einem Mehrparteienhaus in Brand. Verletzt wurde niemand.

Gegen 04.20 Uhr geriet die Wohnung im Obergeschoss des Mehrparteienhauses mit insgesamt fünf Wohnungen in Brand. Das zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung befindliche Paar im Alter von 47 und 56 Jahren wurde selbst auf den Brand aufmerksam und verließ die Wohnung rechtzeitig. Nachbarn alarmierten die Feuerwehr. Bewohner der umliegenden Wohnungen wurden vorsorglich für die Dauer der Löscharbeiten in Sicherheit gebracht. Knapp 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren Neumarkt und Mariahof löschten Brand und konnten bereits gegen 05.30 Uhr „Brand aus“ melden. Das Rote Kreuz stand vorsorglich mit einem Rettungswagen im Einsatz.

Brandermittler des Landeskriminalamtes Steiermark (LKA) haben die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Aktuellen Erkenntnissen zufolge dürfte das Feuer aufgrund einer technischen Ursache ausgebrochen sein. Diesbezüglich stehen noch weitere Untersuchungen an. Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten bislang jedenfalls nicht erhoben werden. In der Wohnung entstand erheblicher Sachschaden in bislang unbekannter Schadenshöhe. Auch der Dachstuhl wurde beschädigt. Menschen oder Tiere blieben unverletzt. Die angrenzenden Bewohner konnten ihre Wohnungen nach den Löscharbeiten wieder betreten.

Suchaktion erfolgreich

Weiz.– Donnerstagnacht, 22. April 2021 konnte in einer großangelegten Suchaktion eine abgängige, stark demente 81-jährige Frau, wohlbehalten aufgefunden werden.

Gegen 23:00 Uhr wurde bei der Polizei die Abgängigkeit einer 81-Jährigen aus einem Pflegeheim in Weiz gemeldet. Die stark demente Frau war nur mit einem T-Shirt und einer Jogginghose bekleidet aus dem Pflegeheim vermisst. Die sofortige örtliche Fahndung in der Umgebung des Pflegheimes verlief negativ. Daraufhin wurde eine Suchaktion gestartet, an der mehrere Polizeistreifen, der Polizeihubschrauber, die Feuerwehr und die Wasserrettung Weiz sowie insgesamt 32 Suchhunde der Polizei und Rettungsorganisationen teilnahmen. Außerdem beteiligten sich noch zahlreiche freiwillige Helfer an der Suche.

Gegen 03:05 Uhr konnte die Abgängige von einem Suchtrupp der Feuerwehr Weiz unverletzt im Vorraumbereich eines Mehrparteienhauses aufgefunden werden. Nach Abklärung des Gesundheitszustandes konnte die 81-jährige Frau wohlbehalten an das Pflegeheim übergeben werden.

Einbruchdiebstahl aufgeklärt – Nachtrag zur Presseaussendung Nr. 4 vom 2. März 2021

Niklasdorf, Bezirk Leoben. – Wie bereits berichtet, nahmen Polizisten am 2. März 2021 eine Einbrechergruppe fest. Die Männer im Alter von 19 bis 33 Jahren begingen seit dem Frühjahr 2019 zumindest zehn Einbruchdiebstähle.

Weitere Ermittlungen durch das Landeskriminalamt Steiermark, Außenstelle Niklasdorf, sowie des Stadtpolizeikommandos Linz erwiesen sich als erfolgreich. Den Beschuldigten konnte nun ein weiterer Einbruchdiebstahl in Linz nachgewiesen werden. Die rumänischen Staatsbürger werden beschuldigt, am 11. Jänner 2021 in die Wohnung eines 91-Jährigen eingebrochen zu haben. Dabei entwendeten die Täter Bargeld und eine Münzsammlung. Der Schaden beläuft sich auf gut Hunderttausend Euro. Die Beschuldigten, sie befinden sich in der Justizanstalt Leoben in Untersuchungshaft, sind nicht geständig.

Presseaussendung
2. März 2021/4

Einbrecher festgenommen

Niklasdorf, Bezirk Leoben. – Ermittler des Landeskriminalamtes Steiermark, Außenstelle Niklasdorf, nahmen vier Rumänen im Alter von 19 bis 33 Jahren fest. Sie stehen im Verdacht, gewerbsmäßig Einbruchsdiebstähle begangen zu haben. Der Schaden dürfte sich auf zumindest 65.000 Euro belaufen.

Bereits seit geraumer Zeit ermittelten Kriminalbeamte aus Niklasdorf gegen eine Tätergruppe welche im Verdacht steht, in unterschiedlichen Konstellationen eigens für diverse Einbruchsdiebstähle nach Österreich einzureisen. Aktuellen Erkenntnissen zufolge dürften seit Frühjahr 2019 zumindest zehn Einbruchsdiebstähle in Wohnhäuser, ein Firmen-Einbruch sowie ein sogenannter Einschleichdiebstahl auf das Konto der Männer gehen. Dabei bestahlen die Tatverdächtigen unter anderem Anfang des Jahres auch einen 90-jährigen Mann. Dieser hatte den bettelnden Männern gutgläubig ein wärmendes Getränk angeboten. Die Täter flüchteten jedoch mit mehreren hundert Euro Bargeld sowie einer Armbanduhr des 90-Jährigen.

Auf ihren Diebestouren durch Österreich kundschafteten die Rumänen Objekte durch vorherige Betteleien aus. Dabei gaben sich die Männer zur Tarnung auch als Arbeitssuchende aus. Bei einer neuerlichen Einreise nach Österreich in der Nacht auf 1. März 2021 nahmen Beamte die beiden Haupttatverdächtigen im Alter von 25 und 33 Jahren am burgenländischen Grenzübergang A4/Nickelsdorf fest. Gegen sie bestand bereits eine Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Leoben.

Beide Männer zeigten sich bei ihrer Einvernahme zu den Vorwürfen größtenteils geständig. Polizisten nahmen auch zwei mitreisende Tatverdächtige im Alter von 19 und 24 Jahren fest. Alle vier Festgenommenen wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben in die Justizanstalt Eisenstadt eingeliefert. Weitere Ermittlungen laufen.

Internationaler Haftbefehl: Festnahme

Graz, Bezirk Wetzelsdorf. – Polizisten nahmen Donnerstagabend, 22. April 2021, einen 30-jährigen Mann aus Bosnien und Herzegowina fest. Laufende Ermittlungen und eine internationale polizeiliche Zusammenarbeit führten zum Fahndungserfolg.

Bereits im Februar 2021 erstattete eine 23-jährige Grazerin eine Anzeige gegen ihren 30-jährigen in Graz wohnhaften Ex-Mann. Dieser soll sie ausschließlich zur Erlangung eines österreichischen Aufenthaltstitels geheiratet haben. Darüber hinaus reichte der Mann einen zur Heirat erforderlichen gefälschten bosnischen Strafregisterauszug bei den Behörden ein. Beamte der Fremden- und Grenzpolizei Graz-Paulustor führten seitdem Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen. Österreichische Verbindungsbeamte des Innenministeriums eruierten gemeinsam mit den in Bosnien und Herzegowina zuständigen Polizeibehörden, dass nach dem Mann in seinem Heimatland gefahndet wird. Dort hat er im April und Dezember 2015 einen bewaffneten Raubüberfall begangen. Aufgrund der rechtskräftigen Verurteilung gelang es den Beamten über Interpol einen internationalen Haftbefehl zu erreichen. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete aufgrund des Ermittlungsstandes die Festnahme des Mannes an. Polizeikräfte (Fremdenpolizei Graz-Paulustor und Graz-Sonderdienste – Sektor Graz) führten einen koordinierten Zugriff durch und nahmen den Tatverdächtigen am 22. April 2021 um 19.30 Uhr fest. Der Festgenommene befindet sich nun in der Justizanstalt Graz-Jakomini. 

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at