ServusTV: Hoffnung für die letzten Paradiese

Terra Mater – Hüter der Natur, dreiteilige Dokumentation, ab Mi., 21.04., ab 20:15 Uhr

Ein Schopfaffe, auch Schopfmakak genannt. Schopfmakaken werden oft wegen ihres Fleisches gejagt und müssen daher geschützt werden.
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Diese “Terra Mater“-Dokumentationsreihe zeigt drei der artenreichsten Orte der Welt – Australien, Indonesien und Afrika – und geht den Umweltproblemen dieser Paradiese auf den Grund. Gleichzeitig erzählt sie eindrucksvolle Geschichten von Hoffnung und Tatkraft. Die Sendung begleitet die „Hüter der Natur“, die für den Artenschutz kämpfen, und lässt sich von ihren Ideen und Initiativen inspirieren.
Die menschliche Evolution erreichte im letzten Jahrhundert ein Rekordniveau. Immer schneller, größer, weiter: Limits scheint es nicht zu geben. Doch das ständige Wachstum fordert seinen Tribut. Der Mensch wird zum Opfer seines eigenen Fortschritts und Luftverschmutzung, Massentierhaltung sowie Abholzung beschleunigen die Erderwärmung.

Ohne Berücksichtigung der Konsequenzen wird auf die Ressourcen der Erde zurückgegriffen, Lebensräume werden zerstört und Tausende von Tier- und Pflanzenarten sterben aus. Doch es gibt Menschen die den Hilferuf der Natur gehört haben und entschlossen sind, für das Überleben unseres Planeten zu kämpfen. Die “Terra Mater“-Dokumentation begleitet diese “Hüter der Natur“ und zeigt ihren heldenhaften Kampf um unsere letzten Paradiese.

Terra Mater: Hüter der Natur – Australien, Mi., 21.04, ab 20:15 Uhr
Australien ist der trockenste Kontinent der Erde.  Gleichzeitig könnte die Landschaft nicht vielfältiger sein: fruchtbare tropische Regenwälder, schneebedeckte Berge, sumpfige Feuchtgebiete, grasbewachsene Savannen und weite, trockene Wüsten. Jede dieser Landschaften bietet einen natürlichen Lebensraum für viele einzigartige und vielfältige Pflanzen- und Tierarten – die meisten von ihnen gibt es nirgendwo sonst auf diesem Planeten.
Doch seit der Ankunft der Europäer vor 200 Jahren wurden die Ressourcen und die Tierwelt Australiens ausgebeutet und bedroht. Das Land hat eine der höchsten Abholzungsquoten und damit einhergehend den beinah größten Schwund von Säugetieren weltweit. Dazu kommen Buschbrände und Korallenbleichen, verursacht und verstärkt durch den Klimawandel. Die Situation ist kritisch.

Glücklicherweise gibt es aber Menschen, die sich dafür einsetzen, die Auswirkungen dieser Bedrohungen nicht nur zu stoppen, sondern sogar umzukehren. In der ersten Folge geht “Hüter der Natur“ den Umweltbedrohungen auf den Grund und begleitet entschlossene Naturschützer, die täglich für Australiens letzte Paradiese kämpfen. Ob mit der Aufforstung von Wäldern, Rettungszentren für verletzte oder verwaiste Koalabären, der Rettung der Korallenkolonien oder dem Bau eines Ökoressorts in einer grünen Oase – das Engagement dieser Menschen inspiriert und gibt Hoffnung für die Rettung der australischen Natur.


Ausblick auf Folge 2 und 3:

Terra Mater: Hüter der Natur – Indonesien, Mi., 28.04, ab 20:15 Uhr
Die Regenwälder Indonesiens werden immer wieder als Beispiel für unglaublichen Artenreichtum genannt – doch genau diese Biodiversität wird einigen Inseln zum Verhängnis. Immer größere Teile von Borneos Wäldern werden abgeholzt, um Platz für lukrative Palmölplantagen zu schaffen. Immer mehr Lebensraum verschwindet – doch es gibt Menschen, die für Hoffnung sorgen.
Chanee Kalaweit berichtet in seinem Radiosender „Kalaweit, live aus Borneo!“ über die hauseigene Gibbon-Rettungsstation und zum Thema Ökologie. Die Meeresbiologin Sarah Lewis engagiert sich für den Schutz der Rochen und arbeitet dafür eng mit lokalen Fischern zusammen, um ihnen alternative Einkommensmöglichkeiten zu organisieren und sie für die Artenschutzproblematik zu sensibilisieren. Einer anderen bedrohten Art hat sich die Organisation „Seltmatkan Yaki“ verschrieben: den Schopfmakaken. Diese sehr soziale Primatenart mit ihrer markanten Frisur ist durch Wilderei und den Verlust ihres Lebensraums vom Aussterben bedroht. Das Team von „Seltmatkan Yaki“ will deswegen in Indonesien ein Bewusstsein dafür schaffen, dass hier eine endemische Tierart, deren Verlust ein tragischer für das Land wäre, in großer Gefahr ist.

Terra Mater: Hüter der Natur – Afrika, Mi., 05.05, ab 20:15 Uhr
Ob illegale Jagd auf Tiere für Trophäen oder Wunderheilmittel, die voranschreitende Wüstenbildung aufgrund unregulierter Abholzungen oder der Abbau von Gold und anderen Edelmetallen – der afrikanische Kontinent steht vor jeder Menge Probleme. Doch wo es Probleme gibt, da gibt es auch Lösungen.
Elfenbein, Löwenmähnen, Giraffenschwänze oder Pangolinschuppen – wo sich ein Käufer finden lässt, da besteht auch akute Gefahr für die Tierwelt. Die Dokumentation begleitet Experten, die Wilderer stoppen und zeigt, wie es um die gejagten afrikanischen Wildtierbestände bestellt ist, aber auch, wie der Einsatz modernster Technologien Organisationen hilft, die sich dem Schutz von Wildtieren verschrieben haben.

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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