Red Bull Salzburg: SPÄTE TREFFER BRINGEN WICHTIGEN HEIMSIEG

TORSCHÜTZEN: BERISHA (87.), OKAFOR (90.+3)

Spielbericht: FC RED BULL SALZBURG; Fotos:Red Bull/GEPA Pictures

Unsere Mannschaft müht sich lange gegen den Tabellendritten aus Linz, bricht aber kurz vor Schluss den Bann und fährt mit einem 2:0-Sieg wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft ein.

SPIELBERICHT

Salzburg gegen LASK – das Duell verspricht seit geraumer Zeit fußballerisch das Beste, was die Tipico Bundesliga zu bieten hat. Das heutige Aufeinandertreffen begann jedoch schleppend. Lange Zeit boten beide Teams wahrlich keinen Leckerbissen auf dem Feld, geizten mit Torraumszenen. So zählte ein harmloser Abschluss des LASK durch Eggestein (14.) schon zu den Highlights während des Anfangsgeplänkels, das sich auch darüber hinaus fortsetzen sollte.

Dann aber wurde es kurz ruppiger: Als Michorl mit einem harten Einsteigen gegen Rasmus Kristensen aufhorchen ließ (21.), keimte kurz Hoffnung auf, dass der Linzer damit mehr Feuer ins Spiel bringen hätte können, doch es blieb zunächst der einzige Aufreger. Erst nach einer halben Stunde nahm die Partie mit unserer besten Chance der ersten 45 Minuten Fahrt auf. Mergim Berisha schloss einen schnellen Spielzug aus spitzem Winkel ab, scheiterte aber leider am Aluminium (28.), ehe auf der Gegenseite Cican Stankovic ein einziges Mal retten musste: Balic fand nach einem Konter in unserer Nummer eins seinen Meister (35.).

Bevor es in die Kabinen ging, schaltete unsere Mannschaft allerdings einen Gang höher und fand noch zwei gute Möglichkeiten vor. Zunächst scheiterte Mergim Berisha per Kopf an Schlager (40.), dann setzte Patson Daka einen wuchtigen Kopfball nur haarscharf am Linzer Kasten vorbei (45.).

Nach den attraktiveren Schlussminuten in Hälfte eins hatte man gehofft, unsere Mannschaft könnte nach Wiederanpfiff sofort daran anknüpfen. Dem war leider nicht so. Die Linzer überraschten mit einer für sie untypischen destruktiven Spielweise, mit der sich die Marsch-Elf sichtlich schwertat. So fanden beide Teams bis zur Schlussphase keine einzige nennenswerte Torchance vor. Das wollte unsere Offensive jedoch nicht auf sich sitzen lassen und blies in den Schlussminuten mit frischen Kräften zum Angriff.

Karim Adeyemi avancierte dabei als doppelter Assistgeber zum stillen Matchwinner. Nachdem wir uns bei einem Mwepu-Abschluss in Person von Patson Daka noch selbst im Weg gestanden waren (86.), gab es in der 87. Minute schließlich endlich Jubelszenen. Eine abgefälschte Adeyemi-Hereingabe fand den Weg zu Mergim Berisha, der die Kugel am zweiten Pfosten zum 1:0 in die Maschen bugsierte, ehe wir wenig später sogar noch nachlegen konnten. Wieder flankte Karim Adeyemi in den Sechzehner, wieder stand ein Abnehmer parat. Diesmal verwertete Noah Okafor die Vorarbeit und schoss uns zum 2:0-Sieg über einen Konkurrenten um die Meisterschaft (90.+3).

AUFSTELLUNG

WECHSEL

Bernardo für Wöber (65.), Adeyemi für Aaronson (74.), Seiwald für Junuzovic (89.), Okafor für Daka (89.)

GELBE KARTEN

keine

NICHT EINSATZBEREIT

Walke (Knie), Vallci (Achillessehne)

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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