Revanche geglückt: Red Bulls München gewinnen gegen Iserlohn


RBM – IEC 4:2 | Peterka: „Ziehen alle an einem Strang“

Freitag, 16. April.  Der EHC Red Bull München hat gegen die Iserlohn Roosters mit 4:2 (1:0|1:1|2:1) gewonnen und sich für das 3:8 im Hinspiel rehabilitiert. John Peterka sorgte in einer umkämpften Partie für das erste Highlight: Der gebürtige Münchner erzielte den 2000. Treffer des Clubs in der Deutschen Eishockey Liga (PENNY DEL). Derek Roy, Philip Gogulla und Trevor Parkes steuerten die weiteren Tore zum zehnten Sieg in den vergangenen elf Spielen bei. 

Spielverlauf
München und Iserlohn lieferten sich im ersten Drittel ein Duell auf Augenhöhe. Beide Teams spielten konzentriert und mussten für ihre Torabschlüsse hart arbeiten. In den Zweikämpfen krachte es. Das Heimteam hatte die erste Topchance: Peterka sprintete auf Iserlohns Tor zu, Andreas Jenike reagierte aber stark (11. Minute). Die Nummer 77 und Iserlohns Keeper waren in der 20. Minute erneut die Protagonisten: Peterka fälschte einen Schuss von Andrew MacWilliam ab, Jenike bugsierte den Puck ins eigene Tor – 1:0.  

Nach der Pause drängten die Gäste im Powerplay auf den Ausgleich. Münchens Torhüter Danny aus den Birken glänzte gegen Joseph Whitney (23.) und eine Minute später gegen Casey Bailey, beim Nachschuss von Alexandre Grenier war er aber chancenlos. Die Red Bulls reagierten mit Dauerdruck. Gogulla fälschte in Überzahl an den Außenpfosten ab (26.). Im gleichen Powerplay provozierte Roy das 2:1: Der Stürmer spielte vor das Tor und Iserlohns Ryan O’Connor lenkte den Puck unter Bedrängnis ins eigene Netz (27.). Die Latte verhinderte Roys zweiten Treffer (32.).  

Auch im Schlussdrittel war die Partie umkämpft. Die Red Bulls legten vor: Frank Mauer passte quer und Gogulla krönte sein starkes Comeback nach Verletzungspause mit dem 3:1 (42.). Iserlohns Antwort: Der Anschlusstreffer durch Casey Bailey (44.). Die Gäste erhöhten in der Schlussphase das Risiko und versuchten es mit dem sechsten Feldspieler – ohne Erfolg. Parkes markierte mit einem Schuss ins leere Tor den 4:2-Endstand (59.). 

John Peterka:
„Wir wollten die Revanche und die ist uns gelungen. Wir ziehen alle an einem Strang und zeigen das auf dem Eis.“  

Endergebnis 
EHC Red Bull München gegen Iserlohn Roosters 4:2 (1:0|1:1|2:1)Tore
1:0 | 19:08 | John Peterka
1:1 | 24:00 | Alexandre Grenier
2:1 | 26:29 | Derek Roy
3:1 | 41:36 | Philip Gogulla
3:2 | 43:31 | Casey Bailey
4:2 | 58:58 | Trevor Parkes

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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