Zivilschutzverband Steiermark blickt positiv in die Zukunft

Die wichtigste Säule des Zivilschutzes sind die 1,2 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner in 286 Gemeinden der Steiermark. Jeder kann und soll zur Eigenvorsorge und zum Selbstschutz für sich selbst einen Beitrag leisten!

Neben den Haupteinsatzorganisationen Feuerwehr, Rettung, Polizei und Bundesheer gibt sehr viele weitere Einsatzorganisationen, die sich für die Sicherheit der Bevölkerung in ihrer Ehrenamtlichkeit, in den Dienst und zum Schutz der Bevölkerung stellen. Diese rund 60.000 Ehrenamtlichen in der Steiermark sind neben den hauptamtlichen Einsatzkräften eine weitere wichtige Säule des Katastrophen- und Zivilschutzes.

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer dankt dem Zivilschutzverband Steiermark für diese sehr wertvolle Arbeit für die Gemeinden und für die Bevölkerung: „Jeder von uns kann unverhofft in eine kritische Situation geraten, denn Gefahren lauern im Alltag. Der Zivilschutzverband Steiermark leistet gemeinsam mit den Gemeinden und den Einsatzorganisationen sehr wertvolle Arbeit, damit solche Gefahrensituationen so gut wie möglich gemeistert werden können!“

Der neu gewählte Präsident des Zivilschutzverband Steiermark, Landtagsabgeordneter Bürgermeister Armin FORSTNER, unterstreicht diese sensationelle Arbeit der Einsatzorganisationen zum Schutz der Bevölkerung. „Hier sind wir Weltmeister! Denn die durchschnittliche Ausrückzeit der Einsatzkräfte, vom Betätigen des Notrufes bis zum Eintreffen am Einsatzort beträgt im Durchschnitt nur 10 Minuten. Wichtig ist auch die Präventionsarbeit des Zivilschutzverbandes – Danke an das gesamte Team – hier bin ich sehr gerne Präsident!“  Ebenso dankte Forstner seinem Vorgänger Bgm. Martin Weber für seine Arbeit für den Zivilschutzverband Steiermark.

Frau Landtagsabgeordnete Maga. Bernadette Kerschler ist die neu gewählte Vizepräsidentin und freut sich auf ein positives Miteinander: „Unser gemeinsames Hauptziel ist die Prävention. Mit Vorträgen sollen die Steirerinnen und Steirer auf Alltagsgefahren aufmerksam gemacht, aber auch motiviert werden, sich für mögliche größere Schadensfälle zu rüsten, wie beispielsweise für Hochwasser oder für ein Blackout, also den totalen Stromausfall. Aber auch die Internetkriminalität ist stetig im Steigen, auch hier informiert der Zivilschutzverband mit einem Spezialvortrag!“  Forstner ergänzt: „Denn der Strom kommt nicht aus der Steckdose und das Wasser nicht aus dem Wasserhahn. Keine Panik erzeugen, sondern vorbereitet zu sein ist das Wichtigste!“ meint Forstner.

Eine ganz besondere Auszeichnung wurde den beiden Herren, Hofrat Dr. Kurt Kalcher und Dietmar Lederhaas, zuerkannt. Sie bekamen die EHRENMITGLIEDSCHAFT des Zivilschutzverbandes. Diese Auszeichnung wurde erstmals vergeben. Beide Herren waren federführend für die Entwicklung der Zivilschutzarbeit in der Steiermark der letzten Jahrzehnte!

2021 gibt es auf Grund der COVID-19 Pandemie ein neues Projekt: „Safety goes to school“. Hier erhalten alle 3. und 4. Klassen jeder Volksschule eine Spielebox mit 8 Sicherheitsspielen. Stolz ist man auch, dass fast ganz Österreich dieses Projekt übernommen hat.

Eine Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied. Der Zivilschutzverband wird auch künftig ein ganz besonders wichtiges Glied in jener Kette sein, die vom Bürger bis hin zu den Einsatzkräften reicht.

„Es ist nicht unsere Aufgabe, die Zukunft vorauszusagen, sondern gut auf sie vorbereitet zu sein!“  (Perikles)

Unser Motto lautet: Vorbeugen, damit nichts passiert – vorbereitet sein, sollte etwas passieren!

Text und Foto : GF Heribert Uhl

GF Uhl, Bgm. Niggas, Präsident Forstner, LH Schützenhöfer, Vizepräsidentin Kerschler, Präsident a.D. Weber

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at