Mit Pkw gegen Baum geprallt. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Ligist, Bezirk Voitsberg. – Bei einem Ausweichmanöver kam ein 56-jähriger Pkw-Lenker Mittwochabend, 7. April 2021, von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Mann dürfte schwere Verletzungen erlitten haben.

Kurz vor 20.45 Uhr fuhr der 56-Jährige aus dem Bezirk Voitsberg auf der Grabenstraße (Gemeindestraße) von Ligist kommend in Richtung Unterwald. Eigenen Angaben zufolge musste er in einer leichten Rechtskurve bei Unterwald plötzlich einem über die Fahrbahn laufenden Tier ausweichen. Dabei legte der 56-Jährige eine Vollbremsung ein und verriss den Pkw, wobei er links von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. Durch den wuchtigen Aufprall wurde der Pkw des Weststeirers zurück auf die Straße geschleudert. Der 56-Jährige dürfte schwere Verletzungen am Bein erlitten haben und wurde vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 ins UKH Graz geflogen.

Pkw-Brand

Deutschlandsberg. – Mittwochabend, 7. März 2021, geriet ein Pkw in Brand. Die Ursache dürfte ein technischer Defekt sein. Personen kamen nicht zu Schaden.

Der Besitzer des Fahrzeuges stellte seinen Pkw gegen 20.30 Uhr bei sich zu Hause auf einer Gemeindestraße ab. Ein technischer Defekt (Kurzschluss) dürfte den Pkw kurz danach in Brand gesteckt haben. Die Feuerwehr Deutschlandsberg stand im Einsatz und löschte die Flammen. Am Pkw entstand Totalschaden.

Verkehrsunfall

Graz, Bezirk St. Peter. – Dienstagmittag, 6. April 2021, ereignete sich im Kreuzungsbereich St. Peter-Hauptstraße/Petrifelderstraße ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Die Polizei bittet um Hinweise.

Ein 62-jähriger Grazer fuhr gegen 12.00 Uhr mit seinem Fahrrad auf der St. Peter-Hauptstraße stadtauswärts. Im Kreuzungsbereich mit der Petrifelderstraße überholte ihn ein weinroter Pkw (Marke unbekannt) und streifte ihn. Dadurch kam der Fahrradfahrer zu Sturz und verletzte sich. Der unbekannte Pkw-Lenker hielt sein Fahrzeug nicht an und fuhr in unbekannte Richtung davon. Die Rettung transportierte den leicht Verletzten zur ambulanten Behandlung in das LKH-Graz.

Verdacht des Mordes

Graz, Bezirk Gries. – Wie berichtet steht ein 43-jähriger Afghane im Verdacht, seine 38-jährige Gattin getötet zu haben. Die Einvernahme des Verdächtigen und die Obduktion der Leiche wurden durchgeführt.

Der 43-Jährige wurde bis zum späten Abend des 7. April 2021 von Kriminalbeamten des Landeskriminalamtes im Beisein eines Dolmetschers einvernommen. Er zeigte sich grundsätzlich zur Tat geständig, gab jedoch an, massive Erinnerungslücken zum genauen Tatgeschehen zu haben. Als Motiv nannte er Eifersucht. Am Nachmittag des 7. April 2021 wurde die von der Staatsanwaltschaft Graz angeordnete gerichtsmedizinische Untersuchung durchgeführt. Diese ergab, dass die 38-Jährige durch zahlreiche Messerstiche und -schnitte in den Oberkörper verblutet ist. Die Tatwaffe, ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von 18 Zentimetern, wurde sichergestellt. Der 43-Jährige wird im Laufe des 8. April 2021 in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert.

Polizisten gefährlich bedroht

Graz, Bezirk Eggenberg. – Ein 20-Jähriger steht im Verdacht, in der Nacht auf Donnerstag, 8. April 2021, zwei Polizisten mit einem Küchenmesser gefährlich bedroht zu haben. Die Beamten hatten zuvor wegen einer Lärmerregung bei ihm geläutet. Verletzt wurde niemand.

Gegen 01.00 Uhr wurden Polizisten wegen einer Lärmerregung zu einem Wohnhaus in die Klopstockgasse gerufen, nachdem Nachbarn Anzeige erstattet hatten. Vor Ort konnten auch die Beamten Lärm aufgrund eines laut aufgedrehten Fernsehers aus dem geöffneten Fenster einer Wohnung im 3. Stock feststellen. Eine Kontaktaufnahme mit dem 20-jährigen Bewohner scheiterte vorerst jedoch, nachdem die Rollos heruntergelassen waren und der Mann auf das Klingeln der Beamten nicht reagierte.

Erst nach mehrmaligem Läuten reagierte der Grazer schließlich mit den Worten: „Kummt’s aufa und i stich eich ob!“In der Folge stürmte der 20-Jährige schreiend und aggressiv die Treppen zur Eingangstür hinunter. Dabei hielt der Mann ein Küchenmesser in der Hand, woraufhin Polizisten ihre Dienstwaffen zogen und ihn lautstark aufforderten das Messer abzulegen. Dieser Aufforderung kam der Mann sofort nach. In der Folge fixierten Polizisten den Mann und überstellten ihn in eine Polizeiinspektion.

Bei seiner Einvernahme gab der 20-Jähige an, dass er weder die Polizisten, noch jemand anderen mit dem Messer bedrohen wollte. Er sei lediglich der Annahme gewesen, dass es sich um einen „Klingelstreich“ handeln würde, weshalb er kurzfristig ausgerastet sei. Der mittelgradig alkoholisierte Mann wird über Anordnung der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß angezeigt. 

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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