VCÖ: Zahl der Verkehrstoten im 1. Quartal in der Steiermark gesunken

So wie in ganz Österreich ist auch in der Steiermark der coronabedingte Verkehrsrückgang mit einem Rückgang der Anzahl tödlicher Verkehrsunfälle einhergegangen, berichtet der VCÖ. Sieben Menschen kamen in den ersten drei Monaten des heurigen Jahres ums Leben, um drei weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Angesichts der angespannten Situation in den Spitälern appelliert der VCÖ, rücksichtsvoller, aufmerksamer und defensiver zu fahren. Riskantes Fahrverhalten gefährdet das eigene Leben und das Leben anderer. Aufgrund des hohen Unfallrisikos sollten Motorradtouren verschoben werden.

Fünf Pkw-Insassen, ein Insasse eines Klein-Lkw und ein Fußgänger kamen seit Jahresbeginn bei Verkehrsunfällen in der Steiermark ums Leben, informiert der VCÖ. Mit sieben Verkehrstoten war die Opferzahl um drei niedriger als im 1. Quartal 2020. Auch österreichweit ist infolge des coronabedingten Verkehrsrückgangs die Zahl der Verkehrstoten von 69 auf 50 zurückgegangen. Die meisten Verkehrstoten gab es in Oberösterreich mit 15, vor Niederösterreich mit 12 und der Steiermark mit sieben. Die niedrigste Opferzahl gab es in Vorarlberg und im Burgenland mit jeweils einem Verkehrstoten, berichtet der VCÖ.

Die Hauptursache tödlicher Verkehrsunfälle in Österreich ist zu hohes Tempo vor Ablenkung und Unachtsamkeit. „Es braucht verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptursachen tödlicher Verkehrsunfälle, Ablenkung und zu hohes Tempo. Leider fehlt bei einigen nach wie vor das Bewusstsein, dass ein Tempolimit keine Mindest-, sondern eine Höchstgeschwindigkeit ist“, stellt VCÖ-Sprecher Christian Gratzer fest.

Angesichts der aufgrund der Covid-19-Pandemie angespannten Lage in den Spitälern appelliert der VCÖ, rücksichtsvoll, aufmerksam und langsamer zu fahren. „Riskantes Verhalten im Straßenverkehr gefährdet das eigene Leben, das Leben anderer Verkehrsteilnehmer und in Zeiten der Covid-19 Pandemie auch das Leben von Risikopatienten“, verdeutlicht VCÖ-Sprecher Gratzer. Aus Sicht der Verkehrssicherheit wäre es wünschenswert, wenn auf Freilandstraßen das erlaubte Höchsttempo 80 statt 100 km/h beträgt und im Ortsgebiet Tempo 30 statt 50.

Besonders hoch ist das Risiko schwer verletzt zu werden beim Motorradfahren. Der VCÖ empfiehlt, Motorradtouren auf Mai zu verschieben.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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