ÖVP Schladming: Ärger über verhinderten Baustart des Hotels einer Schladminger Jungunternehmerin

Familie Danklmaier betreibt die „Die Tischlerei“ in Schladming. Bereits seit Jahren wird ein touristischer Umbau oberhalb des Restaurants geplant, der Baustart musste nun abgesagt werden, permanente Verhinderungs- und Verzögerungstaktiken seitens der Bürgermeisterpartei bringen eine einheimische Unternehmerfamilie an ihre Grenzen.

Die Immobilie im Kerngebiet von Schladming konnte vor 11 Jahren von jener Schladminger Familie gekauft werden, im ersten größeren Umbauschritt wurde das Restaurant

errichtet, nun sollte der Ausbau der dazugehörigen Zimmer erfolgen. Gemeinsam mit der Agentur „Kohl & Partner“ wurde ein Hotelkonzept erstellt, welches ein kleines gediegenes aber sehr hochwertiges Haus mit großzügigen Einheiten vorsieht. Jedes Zimmer sollte sich dabei in einem anderen Gewand präsentieren, das unterschiedliche Themen und Designs zeigt. Im 3. Obergeschoss ist ein Wellnessbereich mit Ruhezonen vorgesehen. Das Bauvorhaben umfasst ein Investitionsvolumen von 6 Millionen Euro, die bis Ende des Jahres in die heimische Wirtschaft fließen hätte sollen, rund eine halbe Million Euro wurde bereits investiert.

Obwohl die Zeiten für Unternehmer im Tourismus momentan sehr schwierig sind und die Familie Danklmaier alle Mitarbeiter in Kurzarbeit beschäftigt hat, konnte trotzdem die Finanzierung für dieses neue Hotel aufgestellt werden.

Seit Oktober 2019 wurde immer in Abstimmung mit Raumplaner, Bausachverständigen, Architekten und Baubehörde ein Projekt erstellt, welches eigentlich bereits vor der ersten Einreichung bis in jedes Detail bestätigt und genehmigt war.
Um für den Wellnessbereich ausreichend Ruheräume anbieten zu können, entstand die Idee, Galerien in den vorgegebenen 5m hohen Räumen im 3. OG einzuziehen, die Kubatur des Hauses wurde damit nicht verändert, jedoch kam es dadurch zu einer Bebauungsdichte- Überschreitung, die der Bürgermeister den Bauwerbern „sage und schreibe“ 6 mal zugesagt und dann immer wieder revidiert hat, weil er dies innerhalb seiner Partei so nicht vertreten kann.

Dieses ewige Hin und Her hat dazu geführt, dass Bauverhandlungen verschoben, abgesagt und ausgesetzt wurden, Gutachten sollten in Auftrag gegeben werden, wurde nicht gemacht, ein Ortsbildgutachten soll nach Aussagen des Bürgermeisters zwar positiv sein, wurde aber weder bei der letzten Bauverhandlung noch bis heute vorgelegt. Für dieses Jahr ist das große Vorhaben der Familie Danklmaier gescheitert, viel Geld wurde bereits investiert, was nun weiter passieren wird, ist völlig unklar, die Unternehmerfamilie fühlt sich einer politischen Willkür ausgeliefert!!

Unverständnis herrscht auch seitens der Volkspartei Schladming. „Uns wird von vielen Seiten herangetragen, dass die Stadtführung der Bürgermeisterpartei nicht nur keine Entscheidungen fällt, sondern viele besprochene Themen einfach vergisst, nicht behandelt oder einfach durch permanentes hinausschieben, strategisch verhindert – und das mit System“, so die Funktionäre. Das Beispiel von Familie Danklmaier sei nicht das Einzige. Gerade in Zeiten wie diesen gehören Visionen her, um eine wirtschaftliche Entwicklung zu garantieren. „Wir fordern von der Gemeindeführung eine Handschlagqualität und vertrauensfördernde Maßnahmen, damit heimische Unternehmer in Schladming investieren und Arbeitsplätze schaffen, denn nur durch einen starken heimischen Tourismus/Wirtschaft können wir Arbeitsplätze garantieren. Dies trägt auch zur sozialen Sicherheit bei. Das momentane Klima der Gemeindeführung steuert genau in das Gegenteil“, so Mag. Franz Schaffer, 2. Vizebürgermeister (ÖVP).

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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