FPÖ sorgt mit Meldung über Aussetzen von Impfungen mit AstraZeneca in der Kages für medialen Wirbel

Für Aufregung sorgte am Mittwoch die Verschiebung eines Impftermins für das steirische Krankenhauspersonal. Die FPÖ folgerte aus einem Mail an die Mitarbeiter, dass die Impfungen mit AstraZeneca generell gestoppt wurden – die KAGes aber dementiert.

FPÖ: KAGes setzt ab heute Impfung mit AstraZeneca aus!

Riesenwirbel in steirischer Krankenanstaltengesellschaft. FPÖ-Kunasek fordert Stellungnahme von Landeshauptmann Schützenhöfer.

Dem Freiheitlichen Landtagsklub liegt ein Schreiben vor, welches belegt, dass Mitarbeiterimpfungen mit dem Vakzin AstraZeneca bis auf weiteres ausgesetzt werden. Konkret lautet das vom ärztlichen Direktor, der Pflegedirektorin sowie dem Betriebsdirektor (LKH Graz II) gezeichnete E-Mail wie folgt: „Aufgrund der fragwürdigen Arzneimittelsicherheit des AstraZeneca-Impfstoffes während der Phase 4 (Klinische Anwendung) werden die Mitarbeiterimpfungen bis auf weiteres ausgesetzt. Dies betrifft auch den heutigen Impftag!“ Diese E-Mail sorgt natürlich unter der Belegschaft, die bereits teilweise mit dem AstraZeneca-Vakzin geimpft wurde, für größte Verunsicherung und birgt darüber hinaus auch politische Sprengkraft. Immerhin war es niemand geringerer, als ÖVP-Landeshauptmann Schützenhöfer, der die Weiterverimpfung und sogar die Ausdehnung der infrage kommenden Gruppen für das Präparat AstraZeneca vehement einforderte. „Der Landeshauptmann muss zu diesem E-Mail umgehend Stellung beziehen. Wenn eine Gefahr von dem Impfstoff AstraZeneca ausgeht, gilt es das jetzt sofort, offen und transparent darzulegen. Die von der KAGes ausgesandte E-Mail deutet jedenfalls auf ein gewisses Risikopotential hin. Ich erwarte mir hier klare Worte des steirischen Regierungschefs. Ein Festhalten an dem Impfstoff AstraZeneca um jeden Preis wäre in höchstem Grade verantwortungslos“, erklärt Kunasek abschließend.

Österreich hält weiter am Impfplan fest, der stark auf den britisch-schwedischen Impfstoff aufgebaut ist. Es werden weiter alle Altersgruppen damit geimpft, denn der Nutzen würde das Risiko überwiegen, heißt es aus dem nationalen Impfgremium.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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