Red Bulls verlieren erstes Halbfinalspiel in KlagenfurtMatt McIlvane: „Waren heute nicht gut genug“. Bozen gewinnt gegen Capitals

Klagenfurt, 28. März 2021 | Der EC Red Bull Salzburg hat das erste Playoff Halbfinalspiel der bet-at-home ICE Hockey League gegen den EC-KAC in Klagenfurt mit 2:4 verloren. Die Red Bulls machten zu Beginn des zweiten Drittels einen 2-Tore-Rückstand wett, gerieten danach aber neuerlich mit 2 Toren ins Hintertreffen und konnten dann nicht mehr zusetzen. Der KAC hat damit in der Best-of-Seven-Serie mit 1:0 vorgelegt, das zweite Spiel folgt am kommenden Dienstag in Salzburg (19:15 Uhr, Sky Sport Austria). 

Die Red Bulls, ohne den gesperrten Austin Ortega, starteten druckvoll in die Partie und hatten in der 5. Minute die erste Top-Chance mit Tim Harnisch, der aus dem Slot nach kurzem Sprint freie Schussbahn hatte. Dann wurde das Spiel offener, aber die Red Bulls setzten weiterhin hauptsächlich die Akzente. Jack Skille prüfte Klagenfurts Schlussmann Sebastian Dahm mehrfach, allerdings noch ohne Wirkung. In der 13. Minute ging der KAC aber bei seinem ersten Powerplay in Führung, Salzburgs Torhüter Jean-Philippe Lamoureux hatte bei dem abgefälschten Schuss von Matt Fraser keine Sicht und keine Chance. Die Salzburger verzeichneten danach im insgesamt ausgeglichenen und sehr schnellen ersten Abschnitt noch etliche gute Torschüsse, konnten aber vor der Pause noch nicht anschreiben, während JP Lamoureux noch eine Top-Chance von Klagenfurts Rok Ticar, der direkt vor ihm abschloss, vereiteln konnte. 

Zu Beginn des zweiten Durchgangs verwerteten die Gastgeber auch ihr zweites Überzahlspiel (21.) und führten nach dem Distanztor von Blaz Gregorc mit 2:0. Doch kurz darauf antworteten die Red Bulls mit einem Doppelschlag. David McIntyre traf nach starker Einzelaktion im Fallen und schob dem Klagenfurter Goailie die Scheibe durch die Beine (22.) und nur eine Minute später (23.) schoss Jack Skille aus kurzer Distanz zum Ausgleich. Das Spiel, nun endgültig ein offener Schlagabtausch, ging hin und her. In der 28. Minute konnte Nick Petersen allein vor Salzburgs Tor abschließen und brachte den KAC mit einem sehenswerten Haken wieder in Führung. Bei einem guten Powerplay (36.) waren die Salzburger, die bei 5 vs. 5 sonst einen Tick besser waren, dem neuerlichen Ausgleich nahe. Doch wieder mit einem Solo-Tor kurz vor der zweiten Pause stellte Johannes Bischofberger die 2-Tore-Führung des KAC wieder her. 

Im Schlussdrittel gerieten die Red Bulls, die neuerlich die Aufholjagd starten wollten, wieder früh in Unterzahl. Danach spielten die Salzburger nach vorn, kamen gegen die dicht stehende Klagenfurter Defense aber trotz viel Scheibenbesitzes kaum zu ernsthaften Chancen, während der KAC bei den Gegenstößen gefährlich blieb. Salzburg probierte es weiter, gleich eine ganze Serie von Schüssen prallte beim Powerplay ab der 51. Minute von Klagenfurts Goalie Sebastian Dahm ab. In der Endphase spielten die Red Bulls ein Powerplay mit sechs Feldspielern und erzeugten noch einmal einige brenzlige Momente, aber dann lief ihnen die Zeit davon und sie mussten sich beim ersten Halbfinalauftritt in Klagenfurt mit 2:4 geschlagen geben. Weiter geht es mit der zweiten Halbfinalbegegnung am Dienstag in der Salzburger Eisarena (19:15 Uhr, Sky Sport Austria).
bet-at-home ICE Hockey League | Playoff Halbfinale | Spiel 1
EC-KAC – EC Red Bull Salzburg 4:2 (1:0, 3:2, 0:0)
Tore: Fraser (13./PP), Gregorc (21./PP), Petersen (28.), Bischofberger (40.) resp. McIntyre (22.), Skille (23.)


Salzburgs Head Coach Matt McIlvane 

“Wir haben heute bei 5 gegen 5 ein gutes Spiel gemacht, auch wie wir auf die ersten beiden Powerplay-Tore des KAC reagiert haben, war stark. Aber dann haben wir noch zwei Tore nach Breakaways nach Eigenfehlern bekommen; wir haben gut strukturiert gespielt, waren aber nicht gut genug.“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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