Am Sonntag stehen die Palmbuschen im Mittelpunkt

Beide christliche Glaubensgemeinschaften feiern am Palmsonntag dasselbe Ereignis: den Einzug von Jesus Christus in Jerusalem. Der Palmsonntag leitet die Karwoche (auch „Passionswoche“) ein, welche an den Tod und die Auferstehung Jesu erinnert.

Palmbuschen symbolisieren das Leben und sollen an Christus erinnern, sie bringen Segen für Haus und Flur und sollen vor Unwettern und Hagelschlag schützen. Die Palmbuschen, die im Anschluss an die Palmweihe von den Kindern an Verwandte, Nachbarn und Bekannte gegen eine kleine Gabe vergeben werden, sollen Menschen, Tiere und Pflanzen schützen und ihnen Gesundheit und eine reiche Ernte schenken.

Im Ausseerland werden die Palmbuschen mit „Riatln“ (gespaltenen Weidenzweigen) gebunden und mit Seidenmaschen und „Beigln“ (einem ringförmigen Fastengebäck) geschmückt. Hauptbestandteil sind Zweige von Weiden, sogenannte Palmkätzchen (Salweide). Dazu kommen Kranawetten (Wachholder), Sendl (Heidekraut), Eibe, Senfte (Sadebaum), Buchsbaum, Weideruten, Haselnuss-Stecken.

Foto:©TVB Ausseerland

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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