Wo sind die Jugendlichen für den Lehrstellenmarkt?

Gewerkschaftsjugend für Aufwertung der Lehre

Die Pandemie und die damit verbundene Wirtschaftskrise verursachen nicht nur eine hohe Jugendarbeitslosigkeit, sondern es fehlen auch Jugendliche auf dem Lehrstellenmarkt. Während der Pandemie haben die Änderungen im Schulsystem SchülerInnen das Aufsteigen „leichter“ gemacht. Weniger Jugendliche stehen daher am Arbeitsmarkt zur Verfügung und das trifft vor allem Lehrbetriebe.

„Wir müssen mehr Priorität auf Berufsorientierung in den Schulen setzen und das früh genug!“, sagt Victoria SCHWARZ, Vorsitzende der Gewerkschaftsjugend in der Steiermark. „Die Lehre ist eine gute Möglichkeit für die Zukunft und das sollte mehr aufgezeigt werden!“ Die Gewerkschaftsjugend Steiermark fordert klare Regeln für „Schnuppertage“ – auch berufspraktische Tage genannt. Mit klaren Regeln ist Sicherheit für die Jugendlichen und für die Lehrbetriebe verbunden.

Jugendliche sollen bei den berufspraktischen Tagen die Möglichkeit haben, den Lehrberuf wirklich kennen zu lernen, fordert die Gewerkschaftsjugend. Das bedeutet, sie sollen ins Tun kommen und nicht nur zuschauen dürfen. Nur so kann man ein Gespür für den richtigen Lehrberuf bekommen.

„Die Lehre soll nicht Plan B sein, sondern durch ihre Vielfalt der Plan A für die Jugendlichen sein“, sagt Tanja BERNHARDT, Landessekretärin der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ).

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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