Update Corona-Maßnahmen

Die Bundesregierung hat sich gestern, 23.3., mit Expertinnen und Experten sowie den Landeshauptleuten und den Oppositionsparteien zur aktuellen Corona-Lage beraten. Bis auf Weiteres kommt es weder zu Lockerungen noch zu Verschärfungen. Diese Entscheidungen wurden bekanntgegeben:Es gibt einen „Ost-Gipfel“, um eine Überlastung der Intensivkapazitäten zu verhindern. Die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland werden diese Woche mit dem Gesundheitsministerium über eigene Maßnahmen beraten. In anderen Bundesländern wird der bisherige Weg ohne Lockerungen, aber auch ohne Verschärfungen fortgesetzt.Erreicht ein Bezirk die 7-Tages-Inzidenz von 400 werden zwischen dem jeweiligen Bundesland und dem Gesundheitsministerium maßgeschneiderte Maßnahmen gesetzt.Öffnungsschritte finden nach Ostern statt, wenn die Entwicklung auf den Intensivstationen stabil bleibt. In Zukunft wird für die Bewertung der Lage nicht nur der Inzidenzwert herangezogen, sondern vor allem auch die Auslastung auf den Intensivstationen und die Durchimpfungsquote der über 50-Jährigen.Aus Sicht der Wirtschaft ist nach wie vor klar: Wir brauchen einen verlässlichen Plan und klare Kriterien für ein schrittweises Wiederhochfahren jener Bereiche der Wirtschaft, die noch immer nicht öffnen dürfen.

Am Positivbeispiel Vorarlberg sehen wir, dass eine schrittweise Rückkehr zur Normalität bei sorgfältiger und konsequenter Nutzung der vorhandenen Werkzeuge wie regelmäßigem Testen, FFP2-Masken und den Sicherheitskonzepten der Betriebe möglich ist. In Österreich wollen wir nicht Bundesländer gegeneinander ausspielen, sondern lieber Vorarlberg als Positivbeispiel für sicheres Öffnen von Gastro-, Freizeit-, Veranstaltungs- und Kulturbetrieben heranziehen. 
 
Zusätzliche Unterstützungen für Betriebe:
Märzbonus: Verdoppelung des Ausfallbonus
Um den Unternehmen im März noch einmal rasch Liquidität zu geben, wird der Ausfallsbonus für März erhöht:Statt 15 Prozent Ausfallsbonus können 30 Prozent beantragt werden. Gemeinsam mit den 15 Prozent-Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss können somit 45 Prozent des Umsatzrückgangs  beantragt werden.Zudem wird die Obergrenze für den Ausfallsbonus für diesen Monat von 30.000 auf 50.000 Euro angehoben. Damit können bis zu 80.000 Euro an Ausfallsbonus und Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss beantragt werden.Beantragbar ist der erhöhte Bonus für März ab 16. April.

Kurzarbeitsbonus für Unternehmen & Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Gleichzeitig mit der Kurzarbeit fallen bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Urlaubstage an. Um den Unternehmen diese Kosten abzugelten, erhalten Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, deren Betriebe seit November durchgehend geschlossen sind, eine Einmalauszahlung von 825 Euro netto als Kurzarbeits-Beitrag.  Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die bisher von einer Trinkgeldpauschale profitiert haben, erhalten einmalig 175 Euro netto.Mit dem Kurzarbeitszuschuss und dem Trinkgeldausgleich beträgt der Zuschuss bis zu 1.000 Euro pro Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer.GastgärtenförderungAls branchenspezifische Unterstützung erhalten Gastgärten-Betreiberinnen und -Betreiber eine Investitionsprämie von 10 Prozent (Mittelbetriebe) bzw. 20 Prozent (Kleinbetriebe) mit einer Untergrenze von 5.000 Euro und einem Deckel von 20.000 Euro.Hier finden Sie alle Corona-Unternehmenshilfen >>
Hier kommen Sie zum Corona-Infopoint der WKO Steiermark >>
 
COVID-19-Teststandorte in der Steiermark:
Mit dem COVID-19-Test wissen Sie über Ihren Gesundheitszustand Bescheid und tragen zum Schutz der Gesundheit Ihrer Mitmenschen bei. Ein solcher Test ist aber immer nur eine Momentaufnahme. Wichtig ist, auch weiterhin alle Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten.

Hier geht es zu den Teststandorten in der Steiermark >>

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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