Ein großer Schritt für die Menschheit, ein noch größerer für Österreich

„Österreichs wunderbare Jahre – Unsere 60er“, am Fr., 26.03., ab 21:10 Uhr

Topsy Küppers – Schauspielerin
© ServusTV

Im zweiten Teil „Österreichs wunderbare Jahre“, von Gerhard Jelinek und Birgit Mosser-Schuöcker, blicken Menschen auf ein widersprüchliches Jahrzehnt zurück. Sie erzählen von ihrer Jugend, ihren Hoffnungen und ihren Träumen. Insgesamt von einer Zeit, in der Vieles seinen Anfang nahm, was Österreich heute ausmacht. Ein ganz persönlicher Blick beim Streifzug durch die 1960er-Jahre, das von der Landung des ersten Menschen auf dem Mond „gekrönt“ wurde.
Der Startschuss für Veränderung
Die Gesellschaft in Österreich wird in den 1960er-Jahren mutiger, moderner und frecher. Aufbruchstimmung liegt in der Luft und die Freizeit wird immer wichtiger. Der Wiederaufbau nach dem Krieg befeuert ein Wirtschaftswunder. Während Städte immer moderner werden, geht es auf dem Land noch gemächlich zu. Die Welt und auch, eventuell etwas langsamer, Österreich verändern sich.

Die Töchter und Söhne der 60er Jahre
Schauspielerin Erni Mangold weiß: „Es war ein Aufschwung“. TV-Legende Sepp Forcher erinnert sich an ein einfaches Leben, das aber trotzdem viel Freude schenkte: „Wir haben das Leben nach unserem Vermögen in vollen Zügen genossen.“ Die junge, hübsche Gerda Jahn wird zum „PEZ-Gesicht“. Ihr Foto lacht bald von jedem der zahlreichen Zuckerl-Automaten. Außerdem erzählen Österreichs einziger Astronaut Franz Viehböck, Automatenkönig Ferry Ebert, Unternehmerin Gitta Strauß und Schauspielerin Topsy Küppers von ihren Erfahrungen und Erinnerungen aus den 1960er-Jahren.

Humor und Tränen dieses Jahrzehntes
Promi-Fotograf Christian Skrein traf die Beatles bei den Dreharbeiten zum Klamaukfilm „Help“ in Obertauern: „Die waren vollkommen gelöst und haben sich auch im privaten Bereich und die Leute auf die Schaufel genommen.“ Junge Intellektuelle in Tirol haben hingegen ein ernstes und brennendes Interesse an den Problemen der deutschsprachigen Südtiroler Minderheit in Italien. Sie werden politisch aktiv und wollen mit Gewalt auf die Sorgen der Südtiroler aufmerksam machen. Die Innsbruckerin Herlinde Molling erinnert sich: „Das war dann schon 1960… es wird jetzt ernst, die Leute wollen wirklich losschlagen dort und wir müssen ihnen helfen.“

TV-Geschichte
Teddy Podgorski berichtet als junger Fernseh-Reporter 1968 von einer Demonstration am Ring. Er trifft sich mit den „Revolutionären“ der Bewegung. „Ich habe ihnen dann gesagt, schaut, wenn ihr wollt, dass im Fernsehen etwas Ordentliches über eure Demonstrationsbewegung kommt, dann müsst ihr das machen, was ich sag.“ Der Ursprung einer legendären Aufnahmen, deren Existenz „Österreichs wunderbare Jahre“ mitbestimmten.

„Österreichs wunderbare Jahre“, immer freitags, ab 21:10 Uhr, bei ServusTV

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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