Corona-Import: Austrian Airlines kassiert Flugverbot in China

 

Weil Austrian Airlines aus Sicht der chinesischen Behörden Corona-Fälle importiert
hat, kassierte die Lufthansa-Tochter am 19. März 2021 ein 14-tägiges
Flugverbot. Das Unternehmen bestätigte dies und darf demnach vorläufig keine
Passagierflüge zwischen Wien und Shanghai durchführen.

Die chinesische Gesundheitsbehörde hat insgesamt fünf Passagiere, die am 5. März
2021 mit OS 75 von Wien nach Shanghai geflogen sind, positiv auf das
Coronavirus getestet. Das hat nun Konsequenzen in Form eines zweiwöchigen
Flugverbots. Ein solches haben schon verschiedene Fluggesellschaften kassiert
und jüngst trifft es China Southern, Emirates, Air China und eben die AUA.

China verlangt umfangreiche Testungen vor der Abreise. Auch am Ort des Umstiegs
müssen die Reisenden nochmals getestet werden. Dennoch passiert es immer
wieder, dass PCR-Tests, die nach der Ankunft vorgenommen werden, positiv ausfallen.
Werden binnen kurzer Zeit mindestens fünf Reisende positiv getestet, so
kassiert die betroffene Airline ein Flugverbot von zwei Wochen. Im
Wiederholungsfall kann dieses deutlich länger ausfallen.

China
setzt harte Maßnahmen gegen Corona

Austrian Airlines
und den anderen betroffenen Fluggesellschaften bleibt nichts anderes übrig als
den Bann hinzunehmen. Die Wiederaufnahme der Shanghai-Strecke ist laut einem
Sprecher für den 9. April 2021 angekündigt. Personen, die im Zeitraum des Banns
eine AUA-Buchung haben, sollen nach Möglichkeit auf andere Verbindungen
umgebucht werden.

China
setzt im Kampf gegen das Coronavirus harte Maßnahmen. Auch bei nur wenigen
Fällen werden ganze Städte abgeriegelt und die Bevölkerung hat zu Massentests
anzutreten. Im November 2020 wurden auf dem Flughafen Shanghai einige Personen
positiv getestet. Die lokalen Behörden haben den Airport abgeriegelt und
alle zu Massentests aufgefordert. Die Maßnahme löste auch eine Massenpanik aus.

Die AUA hat die Angelegenheit bestätigt.
 
Hier der Bericht von Aviation.Direct: 

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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