Alpinunfall. Aktuelle steirische Polizeiimpfungen

Neuberg an der Mürz, Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. – Sonntagnachmittag, 21. März 2021, verunfallte ein 35-Jähriger bei einer Skitour und verletzte sich dabei unbestimmten Grades.

Der 35-jährige Wiener unternahm gemeinsam mit einem 40-jährigen Niederösterreicher eine Skitour auf der Sohlealm im Bereich Niederalpl. Gegen 13:00 Uhr dürfte sich der 35-Jährige bei der Abfahrt den Fuß verdreht und gestürzt sein. Der 40-Jährige alarmierte die Einsatzkräfte.

Der 35-Jährige wurde vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 ins LKH Hochsteiermark – Standort Bruck an der Mur gebracht.

Im Einsatz standen unter anderem 18 Kräfte der Bergrettung Neuberg und ein Beamter der Alpinen Einsatzgruppe Hochsteiermark.

Verkehrsunfall mit Eigenverletzung

Thannhausen, Bezirk Weiz. – Sonntagmorgen, 21. März 2021, verlor eine 30-Jährige die Kontrolle über ihr Fahrzeug und überschlug sich. Die Frau erlitt Verletzungen unbestimmten Grades.

Gegen 08:45 Uhr war die 30-jährige Grazerin mit ihrem Pkw in Fahrtrichtung Ponigl unterwegs. Laut eigenen Angaben habe sie aufgrund der eisglatten Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. In weiterer Folge dürfte sie auf die neben der Straße befindlichen Böschung aufgefahren sein und sich anschließend überschlagen haben.

Die Frau wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Roten Kreuz ins LKH Weiz gebracht. Die Freiwillige Feuerwehr Landscha stand im Einsatz.

Ofner bei Saisonfinale in Veysonnaz auf Platz vier – Rohrweck Fünfter



Katrin Ofner hat am Sonntag beim Weltcupfinale der Skicrosser in Veysonnaz (SUI) ihren dritten Podestplatz in dieser Saison knapp verpasst! Die Steirerin, die im Dezember in Val Thorens (FRA) ihren ersten Weltcupsieg gefeiert hatte und in der Vorwoche in Sunny Valley (RUS) Dritte geworden war, erreichte im letzten Rennen des Winters das große Finale und landete dort hinter der Schwedin Sandra Näslund, der Schweizerin Fanny Smith und der Französin Alizee Baron auf Rang vier.

Im Gesamtweltcup belegte Ofner mit 439 Punkten den fünften Platz. Als Gewinnerin der Kristallkugel war schon vor dem Saisonfinale Fanny Smith (945) festgestanden. „Ein vierter Platz ist ein gutes Resultat, aber leider kein Podium. Ich habe in dieser Saison insgesamt viermal ein großes Finale erreicht und damit sicher einige Schritte nach vorne gemacht. Ich weiß aber auch, dass in einigen Bereichen noch Verbesserungspotenzial da ist, und daran gilt es mit Blickrichtung auf die kommende Olympia-Saison zu arbeiten“, resümierte Katrin Ofner.

Bei den Herren reihte sich der Oberösterreicher Johannes Rohrweck als Sieger des kleinen Finales als bester ÖSV-Athlet auf dem fünften Gesamtrang ein. Der Salzburger Adam Kappacher wurde als Dritter seines Viertelfinal-Heats im Endklassement Neunter und holte damit das dritte Top-Ten-Resultat für das ÖSV-Team. Der Steirer Robert Winkler (13.) erreichte ebenfalls das Viertelfinale, für den Niederösterreicher Johannes Aujesky, den Steirer Sandro Siebenhofer und den Oberösterreicher Daniel Traxler (alle 25.) war hingegen in der Auftaktrunde Endstation. Den Sieg sicherte sich Florian Wilmsmann (GER) vor Jonathan Midol (FRA) und Tim Hronek (GER).

Mit dem fünften Rang in Veysonnaz schaffte Johannes Rohrweck im Gesamtweltcup mit 280 Zählern als Zehnter noch den Sprung in die Top Ten. „Obwohl es nicht ganz für das große Finale gereicht hat, war das ein ordentlicher Saisonabschluss. Der Rennverlauf war spannend, weil viele Favoriten schon früh gestrauchelt sind und dafür einige andere Fahrer, die man nicht so am Zettel hatte, um die Topplätze mitgefahren sind. Für die kommende Saison muss es unser Ziel sein, als Team geschlossen weiter nach vorne zu kommen“, sagte Johannes Rohrweck.

Die weiteren Weltcup-Endplatzierungen der ÖSV-Herren: 13. Robert Winkler, 21. Adam Kappacher, 22. Daniel Traxler, 25. Johannes Aujesky, 27. Sandro Siebenhofer. Zum Gesamtweltcup-Sieger kürte sich mit 691 Punkten der Kanadier Reece Howden, der vier von elf Saisonrennen für sich entschied. Den Skicross-Nationencup 2020/21 schloss Österreich hinter der Schweiz, Frankreich und Kanada an der vierten Stelle ab.

51- Jährige gestürzt

Eisenerz, Bezirk Leoben. – Sonntagmittag, 21. März 2021, kam eine 51-Jährige bei einer Skitour zu Sturz und verletzte sich dabei unbestimmten Grades.

Die 51-jährige Grazerin unternahm mit ihrem Ehegatten eine Skitour in Richtung Schwarzenstein. Bei der Abfahrt gegen 12:45 Uhr in Richtung Hochalm dürfte die 51-Jährige aufgrund des tiefen Pulverschnees zu Sturz gekommen sein. Da eine selbstständige Abfahrt für die 51-Jährige nicht möglich war, verständigte ihr Begleiter den Bergrettungsnotruf.

Aufgrund der Wetterlage war der Einsatz eines Rettungshubschraubers nicht möglich. Mitglieder der Bergrettung Eisenerz stiegen deshalb zur Verletzten auf, versorgten sie und brachten sie mittels Akja ins Tal. Die Frau begab sich anschließend ins UKH Graz. Insgesamt standen zwölf Kräfte der Bergrettung Eisenerz und ein Alpinpolizist der Alpinen Einsatzgruppe Hochsteiermark im Einsatz.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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