ÖBB: Neue Nistplätze warten auf die Rückkehr der Störche

Als größter und nachhaltigster Mobilitätsanbieter Österreichs liegt den ÖBB das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit ganz besonders am Herzen. In der Steiermark wurden insgesamt drei neue Nistplätze für Störche auf alten Funkmasten errichtet.

(Graz, 19. März 2021) – Die Einführung von 100 Prozent grünem Bahnstrom, aus ausschließlich erneuerbaren Energiequellen, das moderne Umweltmanagement bei Bauprojekten sind nur ein Teil der Maßnahmen, welche die ÖBB zum Erhalt der Umwelt und des Klimaschutzes in ganz Österreich beitragen. Auch in der Steiermark gibt es in diesem Zusammenhang zahlreiche Beispiele, wie etwa der Bau von drei Storchnnestern zeigt.

In Autal im Gemeindegebiet von Hart bei Graz, haben es sich Störche auf einem 20 Meter hohen Funkmast über Jahre hinweg gemütlich gemacht. Nun musste das Nest, das circa 100 Kilogramm schwer war, entfernt werden. „Die Betriebssicherheit des Funkmasts stand auf dem Spiel“, berichtet der zuständige ÖBB Regionalleiter Ewald Jantscher. Damit die Störche bei Ihrer Rückkehr aus ihrem Winterdomizil wieder einen Platz zum Nestbau finden, haben die ÖBB in Absprache mit der Gemeinde Hart und dem ortsansässigen Storchenverein alte Fahrleitungsmasten als Brut- und Nistplätze errichtet. „Jetzt brauchen die Störche nur noch aus dem Süden zurückkehren“, freut sich Jantscher. Zwei weitere Masten wurden in der Südoststeiermark im Gemeindegebiet von Studenzen sowie in Rohr bei Feldbach errichtet.

Allgemein ist gerade der Vogelschutz den ÖBB ein großes Anliegen. So werden im Bereich von Hochspannungsanlagen Isolierstäbe und Vogelschutzhauben installiert, um elektrische Überschläge, die zum Stromtod von Vögeln führen können, zu vermeiden. Seit 2016 wurden österreichweit rund 20.000 Vogelschutzkappen angebracht.

Größter Flächenbewirtschafter Österreichs

Die ÖBB sind auch einer der größten Flächenbewirtschafter Österreichs. Denn Bahnstrecken – in Österreich sprechen wir von einem Schienennetz von fast 5.000 Kilometern – führen nicht nur von einem Ort zum anderen. Sie sind auch wichtige Lebensräume und Rückzugsgebiete für zahlreiche Pflanzen und Tiere. Da die ÖBB viele Berührungspunkte mit der Natur haben, übernehmen sie Verantwortung, um natürliche Lebensräume zu erhalten und negative Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Gezielte Aktivitäten sollen den Verlust der Artenvielfalt stoppen. Zudem wird auch auf regionale Besonderheiten reagiert – wie das aktuelle Beispiel rund um ein „steirisches“ Storchennest zeigt.

Fotos: ©ÖBB/Zwath

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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