SANDRA KRAUTWASCHL/Grüne: Landeshauptmann und Gesundheitslandesrätin müssen unerträgliche Impf-Freunderlwirtschaft endlich beenden und für faire Abwicklung sorgen

„Langsam wird es unerträglich!“ sagt die Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl zum Ergebnis jener Prüfung in einem obersteirischen Bezirk, demnach nur 60 Prozent von 1400 Impfungen HeimbewohnerInnen und -mitarbeiterInnen ging und mit den restlichen 40 Prozent auch zahlreiche Menschen geimpft wurden, die nicht zur Risikogruppe gehören.

„Seit Wochen erreichen mich solche Geschichten immer wieder, allerdings traut sich niemand vor den Vorhang, weil alle Angst haben, ihren Job zu verlieren. So kann es nicht weiter gehen. Die Bundesländer haben zu Jahresbeginn mit großem Selbstvertrauen, die Verantwortung für die Abwicklung der Impfungen eingefordert und übernommen. Jetzt müssen die Verantwortlichen in der Steiermark (vom Landeshauptmann, über die zuständige Landesrätin, bis zum Impfkoordinator) endlich diese unerträgliche Freunderlwirtschaft beim Impfen beenden und für eine koordinierte und faire Abwicklung sorgen“, fordert Krautwaschl in einem Posting auf ihrer Facebookseite und spricht von einer „inakzeptablen Vorgangsweise“.

„Während viele über 80 Jährige immer noch zu Hause auf ihre Impfung warten, ebenso wie viele Berufsgruppen, die intensiv mit Menschen arbeiten und dringend Schutz bräuchten, wurden in Heimen offenbar bis zu 40 % der Impfstoffe an irgendwelche Leute verimpft, die irgendjemanden kennen und es sich richten…“, fasst sie ihre Kriti zusammen und kündigt an, zur Causa noch „entsprechende Fragen an die Landesregierung zu stellen!“

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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