Red Bulls unterliegen zum Playoff-Auftakt gegen Dornbirn



Matt McIlvane: „Müssen noch härter spielen“

Salzburg, 12. März 2021 | Der EC Red Bull Salzburg ist mit einer 0:2-Niederlage gegen die Dornbirn Bulldogs in das Playoff Viertelfinale der bet-at-home ICE Hockey League gestartet. Trotz deutlich mehr Torschüssen als die Gäste und vieler Chancen blieben die Salzburger im ersten Spiel der Best-of-Seven-Serie torlos. Die Gäste spielten defensiv sehr stark und waren bei der Chancenverwertung heute effektiver als die Red Bulls. Spiel 2 steigt am Sonntag in Dornbirn. 

Mit vollem Lineup – auch Verteidiger Taylor Chorney ist nach sechseinhalbwöchiger Verletzungspause wieder zurückgekehrt – sind die Red Bulls ins erste Playoff-Viertelfinalspiel gegen die Dornbirn Bulldogs gestartet. Und die Hausherren drückten sofort aufs Tor, ließen die Vorarlberger lange Zeit kaum aus der Defensivzone kommen. Stefan Espeland hatte die erste Top-Chance auf dem Schläger (9.), konnte den Querpass aber nicht im Tor von Oskar Östlund unterbringen. Richtig gefährlich wurden die Gäste dann erstmals in der 13. Minute bei einem Powerplay, in dem sich auch Salzburgs Torhüter Jean-Philippe Lamoureux beweisen durfte. Auch danach bei der Top-Chance von William Rapuzzi (16.), einem One-timer im Slot, war der Amerikaner auf der Höhe. Die Vorarlberger hatten sich längst aus der Defensive gelöst und lieferten den Red Bulls nun ein Spiel auf Augenhöhe, das im ersten ausgeglichenen Abschnitt noch keine Tore sah. 

Im zweiten Durchgang konnten die Red Bulls ein 5-minütiges Überzahlspiel nicht zur Führung nutzen, Dornbirns Sam Antonitsch wurde kurz vor der Pause mit Spieldauerstrafe vom Eis geschickt. Kurz darauf parierte JP Lamoureux William Rapuzzis Schuss aus kurzer Distanz (26.). Die Red Bulls drückten weiter, sorgten bei einem neuerlichen Powerplay mehrmals für dichtes Gedränge vor dem Tor, lediglich die Scheibe wollte nicht rein. Immer wieder brachten sie die Scheibe vors Tor, aber irgendein Dornbirner Schläger oder Schlittschuh war bei den Schüssen immer dazwischen. Auch als die Gäste versuchten, das Spiel mehr zu öffnen, blieben die Salzburger weiterhin spielbestimmend. In der 37. Minute aber fuhr Dornbirns Anthony Luciani im Powerplay durch die Salzburger Verteidigung und netzte zur Führung der Gäste ein. Die Red Bulls hatten danach noch weitere sehr gute Möglichkeiten, mussten aber mit dem 0:1 in die zweite Pause gehen. 

Zu Beginn des Schlussabschnitts bewahrte JP Lamoureux die Red Bulls noch vor einem größeren Rückstand gegen Anthony Luciani, der allein vor ihm auftauchte und viel Zeit hatte (41.). Aber die Salzburger waren jetzt zumeist in Scheibenbesitz und versuchten es viel mit Distanzschüssen, um die Scheibe vors Tor zu bringen. Die Dornbirner blieben aber dran und kamen nach wie vor gefährlich in die Offensivzone. Immer wieder stürmten die Salzburger nach vorn, blieben aber meistens in der gegnerischen Verteidigung hängen oder kreisten wirkungslos ums Tor. Am Ende wollten die Salzburger den Ausgleich mit noch höherer Intensität erzwingen, mussten aber noch den zweiten Gegentreffer nach einem Distanzschuss von Daniel Woger hinnehmen, bei dem JP Lamoureux keine Sicht und keine Chance hatte. Die Red Bulls unterlagen somit am Ende mit 0:2, hatten aber Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden. Das zweite Spiel der Best-of-Seven-Serie folgt am Sonntag in Dornbirn (19:15 Uhr, Sky Sport Austria). 

bet-at-home ICE Hockey League | Playoff Viertelfinale | Spiel 1
EC Red Bull Salzburg – Dornbirn Bulldogs 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)
Tore: Luciani (37./PP), Woger (58.)  

Salzburgs Head Coach Matt McIlvane

“Punkt 1: Wir haben keine Tore gemacht. Punkt 2: Sie haben eine Powerplay-Chance mit einem schönen Tor von Luciani genutzt und sind damit in Führung gegangen. Und das Tor am Ende bekommen wir unglücklich, als wir nochmal alles nach vorn geworfen haben. Aber insgesamt war unser Spiel OK. Wir hatten gute Chancen und gute Schüsse. Aber wir müssen noch an einigen Stellen nachjustieren und härter spielen, das ist auch die Vorgabe für das zweite Spiel.“  

Playoff Viertelfinale | Red Bulls vs. Dornbirn Bulldogs

Fr, 12.03.21 | EC Red Bull Salzburg – Dornbirn Bulldogs | 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)   
So, 14.03.21 | Dornbirn Bulldogs – EC Red Bull salzburg | 19:15 | Sky Sport
Di, 16.03.21 | EC Red Bull Salzburg – Dornbirn Bulldogs | 19:15
Fr, 19.03.21 | Dornbirn Bulldogs – EC Red Bull Salzburg | 19:15
So, 21.03.21* | EC Red Bull Salzburg – Dornbirn Bulldogs | 17:30 
Di, 23.03.21* | Dornbirn Bulldogs – EC Red Bull Salzburg | 19:15
Fr, 26.03.21* | EC Red Bull Salzburg – Dornbirn Bulldogs | 19:15

* falls nötig | Achtung: Änderung der Beginnzeiten möglich

ICE Hockey League 2020/21

Play-off-Viertelfinale

BozenBratislava0:1
12.03.BozenBratislava1:2
14.03.BratislavaBozen19.15 Uhr
16.03.BozenBratislava20.15 Uhr
19.03.BratislavaBozen18.30 Uhr
21.03.BozenBratislavafalls nötig
23.03.BratislavaBozenfalls nötig
26.03.BozenBratislavafalls nötig
KACVSV1:0*
12.03.KACVSV5:1
14.03.VSVKAC17.30 Uhr
16.03.KACVSV19.15 Uhr
19.03.VSVKAC19.15 Uhr
21.03.KACVSVfalls nötig
23.03.VSVKACfalls nötig
26.03.KACVSVfalls nötig
SalzburgDornbirn0:1*
12.03.SalzburgDornbirn0:2
14.03.DornbirnSalzburg19.15 Uhr
16.03.SalzburgDornbirn19.15 Uhr
19.03.DornbirnSalzburg19.15 Uhr
21.03.SalzburgDornbirnfalls nötig
23.03.DornbirnSalzburgfalls nötig
26.03.SalzburgDornbirnfalls nötig
ViennaFehervar1:0*
12.03.ViennaFehervar6:1
14.03.FehervarVienna17.30 Uhr
16.03.ViennaFehervar19.15 Uhr
19.03.FehervarVienna18.30 Uhr
21.03.ViennaFehervarfalls nötig
23.03.FehervarViennafalls nötig
26.03.ViennaFehervarfalls nötig

* Stand in der „Best of seven“-Serie

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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