Heimat-Auftrag für das international erfolgreiche Unternehmen – Steirische Qualität für die Landesschau: Pavillon besteht aus Sattler-Membranen

Das Konzept für einen nomadischen Pavillon, der im Rahmen der Steiermark Schau ab 7. April an fünf Stationen Halt machen soll, stammt von Alexander Kada. Das Material für diese mobile Ausstellungshalle passt perfekt dazu – es kommt vom renommierten steirischen Hersteller Sattler AG, der weltweit vom brasilianischen Manaus (Dach des Fußballstadions) bis zum Tribünendach am Grand-Prix-Kurs von Istanbul schon für textile Furore gesorgt hat. Vorstandsvorsitzender Herbert Pfeilstecher: „Auch, wenn die Dimension geringer ist – etwas zur Schau des Heimatbundeslandes beitragen zu können, ist für uns von großer Bedeutung. Zumal wir nicht nur das Material geliefert, sondern etliche der Flächen auch maßgenau angefertigt haben,“

Dass die Sattler AG den Auftrag für den 40 x 20 Meter großen und knapp neun Meter hohen Pavillon bekam, liegt an einem ihrer Alleinstellungsmerkmale. „Wir waren das einzige österreichische Unternehmen, das ein transluzentes Produkt anbieten konnte.“ Das Dach wurde einem beidseitig erhöht UV-beständigen Weich-PVC-beschichteten hochfesten Polyestergewebe gefertigt. Pfeilstecher: „Die Membran in dieser Qualität ist der Alleskönner im Bereich Hallen und Zelte und hat sich am Markt schon unzählige Male bewährt.“ Die Wandinnenseiten sind in Schwarzweiß, die Fassade ist in Grün gehalten.

Für die Sattler AG war 2020 trotz der Coronakrise ein gutes Jahr, an dem der Vorstand auch die Mitarbeiter partizipieren ließ. „Unsere Umsätze lagen im vierten Quartal 2020 über jenen von 2019, auch 2021 hat sehr gut begonnen.“ Daher schüttete das Unternehmen auch eine Coronaprämie aus. „Für unsere rund 470 österreichischen Mitarbeiter betrug diese 50 Prozent eines Monatsbruttobezuges, dank der Abgabenbegünstigung konnten wir brutto für netto auszahlen.“ In Deutschland und den USA gab‘s In Deutschland und den USA gab’s ebenfalls Prämien für die insgesamt 180 Sattlerianer.

Wie das in Coronazeiten möglich war? Vorständin Lisbeth Wilding: „Dank der Flexibilität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten wir direkt von der Kurzarbeit in die Vollbeschäftigung wechseln, durch exzellentes Management der Supply Chain schneller liefern als der Wettbewerb und somit Marktanteile gewinnen.“

Seit September liegt die Sattler AG insgesamt kontinuierlich über den Werten vor der Coronakrise. Pfeilstecher: „Sehr gut entwickeln sich die Umsätze bei Geweben für den Sonnenschutz und für Gartenmöbel, obwohl die Gastronomie und Hotellerie kaum investieren. Ebenfalls gesteigert hat sich das Projektgeschäft mit den textilen Biogasspeichern, auch der Umsatz mit Planenstoffen für Großzelte hat sich trotz des Einbruchs im Eventbereich wieder gut erholt.“

Herbert Pfeilstecher, Lisbeth Wilding
(c) Sattler AG
(c) Renderings: Kadadesign

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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