Steirische Jungautorin veröffentlicht Fantasyroman

Petra Priska Hasler veröffentlicht ihren Debütroman „Elbenohr. Das Tor der Welten“ im Verlag Margarete Tischler. Es geht um die 21-jährigen Viv, die entdeckt, dass sie in eine magische Welt namens Anwynn reisen kann.

Die 34-jährige Autorin lebt in einem kleinen Ort in der Nähe von Graz. Sie liebt es, der Natur nahe zu sein und ihre Kraft zu spüren. Es ist ihr Ausgleich zum Schreiben: draußen sein, sich mit ihren Hunden und Pferden beschäftigen, zu sich selbst finden. Gleichzeitig entstehen dabei neue Ideen zum Schreiben. Sie ist mit Leib und Seele eine Autorin, die sich für alte Mythen, Legenden und Glaubenssysteme interessiert und am liebsten im Genre Fantasy schreibt. Daher lässt sie gerne neue Welten entstehen und verwebt alte Legenden mit urbanen Mythen.

In ihrem Debütroman „Elbenohr“ schreibt sie über die Anderswelt „Anwynn“. Diese geht zurück auf Annwn, sozusagen die Unterwelt der keltischen Mythologie und eine Art ewiges Paradies, das neben unserer Welt existiert. In „Elbenohr“ ist Anwynn ebenfalls eine Parallelwelt, die naturbelassen und magisch ist. Um das Tor nach Anwynn gewaltsam zu öffnen, lässt Petra Vivs Widersacher in „Elbenohr“ auf ein sagenumwobenes Nazi-Relikt zurückgreifen: Die Glocke. Was die Glocke wirklich ist, ist bis heute unklar. Ihre angebliche Funktion reicht vom hochentwickelten Flugobjekt bis zur Zeitmaschine. Petra nahm den geheimen Projektnamen „Tor“ wörtlich und ließ die Glocke genau das sein: ein Tor. Ein Anhaltspunkt deutet auf das polnische Ludwigsdorf hin, wo es eine Anlage gibt, in der angeblich mit der Glocke experimentiert wurde. Ein Teil der Handlung spielt an ebendiesem Ort. Zur Recherche reiste Petra extra zum Schauplatz.

Ebenfalls aus Polen ist Rübezahl, eine mythologische Figur aus dem Riesengebirge. Er wird auch „Herr der Berge“ oder „Berggeist“ genannt. Er kann sich in unterschiedlichen Formen zeigen und tritt entweder gut gesinnt auf oder beschwört Unwetter herbei. In einigen Legenden wird er als Druide dargestellt, diese Funktion hat er in „Elbenohr“ inne.

Über die ursprüngliche Inspiration für ihren Fantasyroman erzählt die Autorin Petra P. Hasler: „Die Idee zu Elbenohr kam bei einem Waldspaziergang mit meinem Hund. Eingehüllt in Nebel strahlten der Wald und das Moos grüner denn je und alles um uns herum war von einem ganz speziellen Zauber umfangen. Die Welt schien stillzustehen, die Magie der Natur war zum Greifen nah und während ich verträumt einem Salamander nachblickte, setzten sich die ersten Bausteine dieser Geschichte in mir zusammen.“

„Elbenohr. Das Tor der Welten“ erscheint am 15. März 2021 im Verlag Margarete Tischler.

©Magerete Tischler Verlag

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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