Krippenstein/Obertraun: Erschöpfte Skitourengeher gerettet

Bericht: LPD Oberösterreich

Zwei Frauen und zwei Männer im Alter von 65, 67, 72 und 77 Jahren aus Linz und dem Bezirk Freistadt fuhren am 2. März 2021 gegen 9:15 Uhr mit der Krippenstein Seilbahn hoch und starteten von dort die sogenannte Rumplerrunde-Skitour. 
Das Ziel führt von Oberfeld über den Rumpler zum Schladminger Gletscher, weiter über den Hallstätter Gletscher zur Simonyhütte und anschließend zurück zum Krippenstein. 
Am Gletscher sind derzeit die Lifte nicht in Betrieb, was eine zusätzliche Anstrengung beim Aufstieg bedeutet. 
Gegen 19:30 Uhr befanden sich die Tourengeher bei Dunkelheit und daraus resultierender Orientierungslosigkeit erst oberhalb der Simonyhütte. Deshalb setzten sie nach 10 Stunden auf den Beinen einen Notruf ab. 
Zur Lokalisierung der Gruppe wurde die Flugpolizei angefordert. Im Nahbereich vom „Schöberl“ ortete die Crew die Pensionisten und begutachtete sogleich den Hubschrauberlandeplatz bei der Simonyhütte. Zwei Bergretter von Hallstatt wurden zur Simonyhütte geflogen, wo sie ein Stück weiter zu den Opfern aufstiegen und sie mit Licht und gutem Zuspruch schließlich talwärts Richtung Wiesberghaus begleiteten. Die Tourengeher konnten dort die Nacht verbringen, die zwei Bergretter fuhren in das Tal ab.

Bericht Bergrettung Obertraun (Fotos©Bergrettung)

Nächtlicher Rettungseinsatz von 4 Tourengehern am Dachstein!

Zwei Frauen und zwei Männer fuhren am 2.3.2021 gegen 9.15 Uhr mit der Krippenstein-Seilbahn auf den Krippenstein und starteten von dort die sogenannte „Rumplerrunde“ -Schitour.

Das ehrgeizige Ziel führt eigentlich vom Oberfeld über den Rumpler zum Schladminger Gletscher und weiter über den Hallstätter Gletscher zur Simonyhütte und anschließend wieder zurück zum Krippenstein.

Am Gletscher sind derzeit die Lifte nicht in Betrieb, was eine weitere Anstrengung beim Aufstieg bedeutet.

Gegen 19.30 Uhr befanden sich die 4 erst oberhalb der Simonyhütte.  Zu diesem Zeitpunkt war es bereits völlig dunkel und die Gruppe hatte die Orientierung verloren. Die Tourengeher kamen nur mehr sehr schleppend voran und entschlossen sich einen Notruf abzusetzen.

Zur Lokalisierung der vier Personen wurde der Polizeihubschrauber „Libelle FLIR Salzburg“ angefordert. Die Crew konnte die Tourengeher im Nahbereich vom Schöberl orten und begutachtete auch gleich den Hubschrauberlandeplatz bei der Simonyhütte, Seehöhe 2202m.

Nachdem es die Wetterlage und die Leistung von Maschine und Crew erlaubte, entschloss man sich dazu, zwei Bergretter von Hallstatt zur Simonyhütte zu fliegen.

Dieses Unterfangen gelang Dank dem Engagement und der fliegerischen Leistung der Hubschrauber Crew.

Die Bergretter stiegen dann noch ein Stück zu den Opfern auf, versorgten sie mit Licht und gutem Zuspruch, und begleiteten sie dann talwärts bis zum Wiesberghaus (1884 m), wo sie kurz nach 0:00 Uhr ankamen und die Nacht verbrachten.

Die zwei Bergretter fuhren noch ins Tal ab und kamen dort um 1:30 Uhr an.

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Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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