Heli Pichler und Markus Raich bei der AFGHAN SKI CHALLENGE: Das Skirennen am Hindukusch

Der Gosauer Abenteurer Helmut Pichler wieder auf Reise

Diesmal führt es den reiselustigen und durch seine amüsanten Vorträge bekannt gewordenen Abenteurer Helmut Pichler nach Afghanistan. Ziel ist die Teilnahme an der AFGHAN SKI CHALLENGE – das Skirennen am Hindukusch. 

Begleitet wird Helmut Pichler dieses Mal von Markus Raich, Filmemacher und Alpinist, der für eine Servus TV Neu-Produktion filmt.

Afghanistan ist nicht ein alltägliches Reiseziel, daher ist es eine große Herausforderung in diesem Land zu reisen. Die Anreise zu diesem Skirennen ist alles andere als normal. Von Kabul aus geht’s zuerst ins Panjshir Valley. Dort befindet sich das Denkmal des von den Taliban erschossenen Freiheitskämpfers Ahmed Shar Massoud. Er verteidigte sein Tal vor den radikalen Talibantruppen.

Aufgrund der unsicheren Situation auf den Straßen flog Pichler mit dem Flugzeug in den nordwestlichen Teil Afghanistan nach Bamyan. Diese Stadt wurde durch die von den Taliban zerstörten (2001) größten Buddhastatuen der weltbekannt. Die höchste Statue war 55m hoch. 

In dieses Gebiet kommen nur ganz wenige Touristen, da es noch immer gefährlich ist.

Bamyan liegt auf 2550m und befindet sich am Fuße des riesigen schneebedeckten Hindukusch Gebirges, dem westlichen Teil des Himalaya. Diese beeindruckende Landschaft mit den endlos steilen Schneeflanken war wahrscheinlich der Grund zur Gründung des Afghan Ski Clubs. Bereits zum 11. Mal findet heuer die Afghan Ski Challenge statt. Seit einigen Jahren gibt es sogar ein eigenes Rennen für Frauen.

Helmut Pichler startet bei diesem Rennen am 5. März 2021. Nach dem Start, ein Massenstart, geht es auf ca. 3500m hinauf und dann wieder durch freies Gelände hinunter ins Ziel. Es gibt dabei keine Routenvorgabe.

Am 2. März waren einige Einheimische mit Tourenskiern unterwegs und trainierten, auch Heli Pichler. Er wird in den nächsten Tagen noch Skitouren unternehmen, um sich erstens zu akklimatisieren und zweitens die Schneeverhältnisse gewohnt zu werden.

Während der Anreise erlebte Pichler die Menschen, die hier in Afghanistan unter schwierigsten Bedingungen und Umständen ihr Leben meistern. 

Panzer, Minenfelder sind immer wieder zu sehen und erinnern an die jahrzehntelangen kriegerischen Auseinandersetzungen, aber die Situation hat sich deutlich verbessert, sagen die Einheimischen – die jetzt einer positiven Zukunft entgegen blicken.

Die Seen von Bande a Mir sind eingebettet in wunderschöne Gebirgszüge, mit dem Afghanistan Touristen in Zukunft  begeistern will.

Pichler und Raich wurden sogar vom afghanischen Fernsehen interviewt, da sie momentan eine der ganz wenigen Touristen in diesem Land sind.

Markus Raich für das Ausseer Regionalfernsehen

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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