Bogner-Strauß: „Ziel ist es, 2024 das digitale Lernen fix zu verankern“

Die Digitalisierung ist aus unserer Wissensgesellschaft und Bildungswelt nicht mehr wegzudenken. Gerade in den Schulen ist eine pädagogisch-didaktisch begleitete Heranführung an diese Thematik unerlässlich. Durch die coronabedingten Herausforderungen der letzten Monate erlebte die Auseinandersetzung mit digitalen Medien in den steirischen Schulen einen enormen Schub. So können auch in Zukunft Chancen und Möglichkeiten der digitalisierten Lebens- und Arbeitswelt erkannt, ergriffen und bestmöglich genutzt werden.

In der Steiermark wird nun der erste Schritt des mit 250 Millionen Euro budgetierten „8-Punkte-Plans für die Digitalisierung“ des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung zielstrebig umgesetzt. Eine zentrale Aktion dieses Planes sieht vor, die Schülerinnen und Schüler beim Projekt „Digitale Schule“ mit mobilen Endgeräten auszustatten. Hierzulande sind insgesamt 221 Mittelschulen sowie AHS-Unterstufen zur Teilnahme berechtigt, 92 Prozent davon haben sich bereits angemeldet. Damit liegt die Steiermark über dem österreichweiten Schnitt von 90 Prozent.

„Im vergangenen Jahr wurden in den heimischen Schulen riesige Schritte getan, um die Digitalisierung voranzutreiben. Nun gilt es, den Schwung zu nutzen und diese wichtigen Entwicklungen rasch fortzuführen“, so Bildungslandesrätin Juliane Bogner-Strauß und sagt weiter: „Unser Ziel ist es, dass bis zum Jahr 2024 das digitale Lernen in den steirischen Schulen fest verankert ist. Deshalb freut es mich umso mehr, dass die heimischen Pädagoginnen und Pädagogen diesem Projekt so massiven Zuspruch entgegenbringen und den gewissenhaften Umgang mit digitalen Medien vermehrt in den Unterrichtsalltag einbringen.“

„Die Digitalisierung ist ein zunehmend wichtiger Bestandteil unserer Lebens- und Arbeitswelt. Die digitale Schule ist mit der Pandemie Selbstverständlichkeit geworden. Dabei ist es unerlässlich, die Schulen in dieser Entwicklung zu unterstützen und die Pädagoginnen und Pädagogen im Einsatz mit den neuen Medien gezielt zu schulen. Denn es ist uns ein zentrales Anliegen, dass die Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit zeitgemäßer Hardware durch umfassende pädagogisch-begleitende Maßnahmen flankiert wird“, ist Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner überzeugt, weiter: „Wir freuen uns, gemeinsam einen weiteren wichtigen und großen Schritt in Richtung eines zukunftsorientierten Unterrichts zu machen und so unsere Kinder bestmöglich für ihren weiteren Lebensweg vorzubereiten.“

Im Schuljahr 2021/22 werden die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Schulstufe mit digitalen Endgeräten ausgestattet, ab dem Schuljahr 2022/23 jeweils die nachrückenden Jahrgänge der 5. Schulstufe. Die Lehrerinnen und Lehrer in den steirischen Bildungsregionen werden intensiv durch die Bildungsdirektion und die Pädagogischen Hochschulen begleitet.

Zahlen zum Projekt „Digitale Schule“ in der Steiermark
Insgesamt haben sich 204 aller zur Teilnahme berechtigten Schulen bereits angemeldet. 520 Klassen der fünften und 449 Klassen der sechsten Schulstufe, was insgesamt 24.225 Schülerinnen und Schüler umfasst.

Das digitale Lernen soll in den steirischen Schulen bis 2024 fest verankert sein. © Marija Kanizaj

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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