Nordische WM Oberstdorf: TERESA STADLOBER IST SUPER HAPPY MIT DEM 9. PLATZ (Skating)

Die sehr warmen Bedingungen haben unseren Athletinnen alles abverlangt. Die in der freien Technik zu absolvierende 10 km Strecke hielt dennoch überraschend gut.

Therese Johaug (NOR) war heute wieder einmal das Maß der Dinge. Sie deklassierte das Feld und gewann mit +54,2 sek. Vorsprung auf die Zweite Frida Karlsson (SWE) und +1.06,9 vor Ebba Andersson (SWE). 

Die warmen Temperaturen machten unseren ÖSV Läuferinnen deutlich zu schaffen. Umso erfreulicher war die Platzierung unserer Topathletin Teresa Stadlober. Mit Platz 9 kann sie absolut zufrieden sein. Für Lisa Unterweger (52.) und Barbara Walchhofer (64.) lief es leider nicht ganz nach Wunsch.

Teresa Stadlober: „Es war sehr warm, dennoch hatten wir gute Verhältnisse auf der Strecke. Unser Serviceteam hat wieder einmal perfekte Arbeit geleistet. Hierfür möchte ich natürlich bedanken. Mein Feeling beim Aufwärmen war gar nicht so gut. Ich hatte noch schwere Beine vom Skiathlon. Im Rennen habe ich dann versucht immer drauf zu drücken. Am Ende konnte ich dann sogar noch ein paar Plätze gut machen. Ich bin super Happy mit dem 9. Platz. Mein Ziel war Top 15. Nun freue ich mich auf die 30km am Samstag. Da greifen wir nochmal an.“

Lisa Unterweger: „Es war brutal heiß und sehr zach zum Laufen. Die Luft war sehr trocken. Als vierte zu starten war für mich heute schwer, da ich keinen Anhalt auf die Zeit hatte. Ich bin richtig motiviert raus gestartet, habe mein Bestes gegeben und habe gefightet bis zum Schluss. Für mich war es bisher eine sehr emotionale WM, welche viel Energie gekostet hat. Ich freue mich auf die harte Arbeit, die noch vor mir liegt. Es gehört dazu.“

Barbara Walchhofer: „Wie auch schon die anderen beiden sagten, es war extrem heiß. Leider war es nicht mein bester Tag. Ich habe viel Erfahrung gesammelt. Ich werde weiter trainieren um später weiter vorne zu sein.“

WM OBERSTDORF: ÖSV QUINTETT SCHEITERT IN DER QUALIFIKATION

ÖSV Starter: Föttinger, Moser, Mrkonjic, Vermeulen und Lisa Unterweger bei den Damen.

Der Tiroler Benjamin Moser verpasste um 4,66 Sekunden den Einzug unter die TOP 30 und wurde am Ende 43. „Ein durchschnittliches Rennen, leider nicht gut genug. Wir sind bei der WM, das ist kein Würstelrennen, da muss alles passen, dass du als Mittelklasseläufer weiterkommst. Speziell in den Kurven und in den Übergängen habe ich ein bisschen Zeit liegen lassen. Das Ziel verpasst, aber ich weiß, woran ich arbeiten muss.“

Michael Föttinger aus Salzburg belegt Rang 59 mit einem Rückstand von 9,10 Sek. auf den 30.Platz

„Wenn man nicht einen Top Tag hat, wird man gleich durchgereicht, wenn man kleine Fehler macht. Ich habe mich bergauf nicht schlecht gefühlt, eher schon in den Kurven.“

Der Steirer Mika Vermeulen wurde 64 iger, Rückstand auf den Sieger 23,20 sek.

„Wenn man im Sprint Prolog eingeholt wird, dann läuft man besser nicht in das Ziel. Die Serviceleute buckeln den ganzen Tag für uns, dann kommst du so ins Ziel. Meine Leistung ist eine Blamage.“

Der zweite Salzburger Lukas Mrkonjic kam über Rang 65 nicht hinaus. Sein Rückstand auf den Sieger +23,77 sek.

„Ich habe heute von Beginn an Fehler gemacht und kam einfach nicht ins Laufen.“

Auch für Lisa Unterweger aus Rottenmann in der Steiermark kam in der Qualifikation das Aus. Sie wurde am Ende 49. Rückstand auf die Siegerin +20,12 sek.

„Woran es gelegen ist, keine Ahnung. Ich habe ein gutes Gefühl gehabt während des Rennens. Wenn alles passt, schaffe ich das normal. Grad beim Großereignis wollte ich es schaffen, dass ich es auf den Punkt treffe. Jetzt heißt es analysieren und schauen, wo man weiterarbeiten kann.“

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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