SIEBENHOFER AUF RANG ZWEI

Ramona Siebenhofer fuhr mit Startnummer zwei, mit 0.02 Sekunden Rückstand, auf den zweiten Rang. Geschlagen wurde sie nur von der Schweizerin Lara Gut-Behrami, Rang drei ging an die Abfahrtsweltmeisterin Corinne Suter. 

Die Steirerin zeigte bei der heutigen Abfahrt in Val di Fassa (ITA) eine starke Leistung und musste sich nur um 0.02 Sekunden der Siegerin Gut-Behrami geschlagen geben. Bereits beim gestrigen Training fuhr Siebenhofer auf den zweiten Platz und zeigte ihre gute Form in den Speeddisziplinen. Für sie ist dies der fünfte Podestplatz im Weltcup in ihrer Karriere.

„Es ist heute ganz gut gelungen heute, im unteren Teil hat der Speed ein wenig gefehlt, das tut dann natürlich weh, wenn man nur 0.02 Sekunden zurück liegt, aber ich bin zufrieden.Ich bin bei der Einfahrt in den Hang zu früh abgebogen, und dann steht man in der Garage und muss den Ski dann lange halten. Aber bis auf das Missgeschick bin ich mit der Fahrt zufrieden. Die Saison könnte für mich noch ein paar Wochen weitergehen“ Ramona Siebenhofer

Eine andere Steirerin feierte heute, nach langer Verletzungspause, ihr Comeback: Cornelia Hütter. Sie bestritt die beiden Trainings und stand heute am Start. Für sie war es das erste Weltcuprennen seit 2019. Mit einem Rückstand von 2.64 Sekunden und dem 35. Platz verpasste sie die Punkteränge, zufrieden war sie trotzdem.

„Es war richtig mega! Mir hat es total getaugt und ich hatte am Start alles andere als Skifahren im Kopf, es war sehr emotional wieder im Starthaus zu stehen, es war doch eine lange Zeit, aber es ist unglaublich schön wieder ein bisschen Rennfeeling zu spüren, aber ein bisschen schneller hätte es schon sein können. Ich merke, ich traue mich noch nicht, den Ski so richtig auszulassen, da heißt es über den Sommer zu arbeiten und im Herbst einen gute Vorbereitung zu absolvieren, dass es im Dezember wieder richtig losgehen kann.“ Cornelia Hütter

Insgesamt schafften es vier ÖSV-Damen unter die Top-15. Zweitbeste Österreicherin wurde Tamara Tippler – sie wurde mit einem Rückstand von 1.24 Sekunden Zwölfte und landete damit einen Platz vor ihrer Teamkollegin Mirjam Puchner. Stephanie Venier platzierte sich mit einem Rückstand von 1.39 Sekunden auf dem 15. Rang.

Morgen geht es in Val di Fassa mit einer zweiten Abfahrt weiter.

ENDERGEBNIS

Foto: ÖSV: Das Team freut sich mit Siebenhofer
Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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