NORDISCHE SKI WM: SOLIDER START DER KOMBINIERER

Die ÖSV Kombinierer präsentierten sich beim Auftakt der nordischen Ski WM stark, blieben jedoch ohne Medaille. Johannes Lamparter wurde als Siebenter bester Österreicher. Weltmeister wurde Jarl Magnus Riiber (NOR), Silber ging an Ilkka Herola (FIN) und Jens Luraas Oftebro holte Bronze.

Bereits nach 2,5 Kilometern hatten Lamparter, Riiber und Watabe die Lücke zum besten Springer Ryota Yamamoto, der mit 20 Sekunden Vorsprung als Erster in die Loipe gegangen war, geschlossen. Während Yamamoto danach abreißen lassen musste, hielten Lamparter und Co. das Tempo hoch, Riiber und Watabe überließen dabei allerdings vor allem Lamparter die Führungsarbeit.

Bei Kilometer 6,6 hatte eine fünfköpfige Gruppe mit Greiderer zum Führungstrio aufgeschlossen. Für den 27-jährigen Greiderer war das Tempo schließlich zu hoch. Auf den letzten Kilometern wurde der Kräfteverschleiß dann auch Lamparter zum Verhängnis, der 19-jährige Tiroler konnte mit den Spitzenläufern nicht mehr mithalten.

Am Ende belegte Juniorenweltmeister Johannes Lamparter, der nach dem Springen auf Rang vier lag, den siebenten Rang (+0:28,6 Min.) und Teamkollege Lukas Greiderer wurde Achter (+1:01,9 Min.). Martin Fritz belegte den 21. Platz und direkt dahinter platzierte sich Lukas Klapfer auf Rang 22.

ERGEBNIS

„Ich habe auf der Schanze einen guten Sprung zeigen können und habe dann versucht das Langlaufrennen von Beginn weg sehr schnell zu machen. Das ist mir bis zur letzten Runde ganz gut gelungen, dann haben mich die Kräfte verlassen. Nichtsdestotrotz bin ich mit meinem WM-Debüt sehr zufrieden. Die Form stimmt und ich denke im Teambewerb ist noch einiges möglich.“

Johannes Lamparter

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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