Flugzeug notgelandet//Gefälschte Banknoten: Haft. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Wundschuh, Bezirk Graz-Umgebung. – Nachdem der Motor eines Leichtflugzeuges Dienstagnachmittag, 23. Februar 2021, ausgefallen war, musste die Pilotin eine sogenannte „Außenlandung“ auf einem Acker durchführen. Die 29-Jährige blieb unverletzt.

Gegen 15.19 Uhr beabsichtigte die 29-jährige Flugschülerin aus Wien bei Sonnenschein und wolkenlosem Wetter ein sogenanntes „Touch-and-Go-Manöver“ am Flughafen Graz-Thalerhof abzuhalten. Sie hatte zuvor alleine mit einem einmotorigen Ultraleichtflugzeug des Typs „Diamond DA20“ in Wiener Neustadt gestartet und beabsichtigte nach dem Manöver in Graz über Ilz zum Startpunkt zurück zu fliegen. Nachdem die 29-Jährige von der Flugbahn in Graz wieder abhob, begann in einer Höhe von etwa 1.500 Fuß (etwas mehr als 450 Meter) plötzlich der Motor des Flugzeuges aus bislang unbekannten Gründen zu stocken. Dieser fiel in der Folge zur Gänze aus.

Die Wienerin konnte das Flugzeug auf einem Acker bei Wundschuh (Bereich Pulverturmstraße) sicher zu Boden bringen. Die Pilotin blieb dabei unverletzt. Auch das Flugzeug dürfte ersten Erkenntnissen zufolge keine größeren Schäden erlitten haben. Dieses wird am heutigen Mittwoch von einer Spezialfirma geborgen und auf mögliche Schäden untersucht.

Neben mehreren Polizeistreifen stand auch die Betriebsfeuerwehr des Flughafens Graz vorsorglich im Einsatz.

Gefälschte Banknoten: Haft

Weiz. – Dienstagvormittag, 23. Februar 2021, versuchten zwei Verdächtige in mehreren Geschäften mit gefälschten 200 Euro Banknoten zu bezahlen. Zudem sollen sie auch Waren gestohlen haben. Polizisten nahmen die Beiden fest.

Zwischen 08.35 Uhr und 09.10 Uhr betraten die zwei tschechischen Verdächtigen, eine 38-Jährige und ein 41-Jähriger (beide in Weiz wohnhaft), drei Einkaufsgeschäfte und versuchten mit gefälschten 200.- Euro Banknoten diverse Waren zu bezahlen. Zudem stahlen sie auch diverse Waren (Etikettier-Drucker, Bluetooth-Kopfhörer, Einkaufstasche, Jeans-Hose) in geringem Wert. Polizisten konnten die Verdächtigen im Zuge einer eingeleiteten Fahndung anhalten und festnehmen. Bei den durchgeführten Ermittlungen konnten insgesamt 19 Stück gefälschte 200.- Euro Banknoten und Diebesgut im Gesamtwert von wenigen hundert Euro sichergestellt werden. 

Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete die Einlieferung der beiden Rumänen in die Justizanstalt Graz-Jakomini an.

Arbeitsunfall

Bärnbach, Bezirk Voitsberg. – Dienstagnachmittag, 23. Februar 2021, ereignete sich ein Arbeitsunfall. Der Rettungshubschrauber des ÖAMTC transportierte einen 50-Jährigen mit Verletzungen am linken Bein in das UKH-Graz.

Der Mann aus dem Bezirk Graz-Umgebung war gegen 15.30 Uhr auf einem landwirtschaftlichen Anwesen mit Arbeiten an einem Dach beschäftigt. Dafür bediente/benützte er einen Lkw-Hebekorb.  Bei der Demontage des Korbs zog er einen Verbindungsbolzen aus der Verankerung. Dabei kippte der Korb zur Seite und traf den Mann am linken Bein. Der Rettungshubschrauber transportierte den Verletzten in das UKH-Graz. 

Motorrad gegen Klein-Lkw

Hengsberg, Bezirk Leibnitz. – Dienstagnachmittag, 23. Februar 2021, kollidierte ein Motorradlenker (62), offenbar bei einem Überholvorgang, mit einem Klein-Lkw. Dabei erlitt der 62-Jährige schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus geflogen.

Kurz nach 16.00 Uhr fuhr ein 28-Jähriger aus dem Bezirk Leibnitz mit seinem Klein-Lkw auf der L602 von Kehlsdorf kommend in Richtung Stangersdorf und beabsichtigte in der Folge bei Hengsberg nach rechts in eine Seitenstraße einzubiegen. Ein nachkommender Motorrad-Lenker (62), ebenso aus dem Bezirk Leibnitz, dürfte noch versucht haben, den Klein-Lkw zu überholen. Dabei prallte er gegen die rechte Seite des Kastenwagens.

Der 62-Jährige konnte aufgrund der Schwere seiner Verletzungen noch nicht zum Unfallhergang befragt werden. Er wurde von einem Rettungshubschrauber ins LKH Graz geflogen.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern noch an.

Räuberischer Diebstahl: Festnahme

Graz, Bezirk Jakomini. – Polizisten nahmen Dienstagnachmittag, 23. Februar 2021, einen 57-jährigen Slowaken fest. Er hatte zuvor eine Geldbörse gestohlen und wollte flüchten. Ein Ladendetektiv hielt den Mann an.

Kurz vor 13.45 Uhr stahl der 57-Jährige einer älteren Dame im Supermarkt die Geldbörse. Als er die Flucht ergreifen wollte, hielt ihn ein Ladendetektiv an. Dabei wehrte sich der Tatverdächtige massiv und wollte sich der Anhaltung entziehen. Dem Ladendetektiv gelang es nach einer kurzen Rangelei jedoch, den 57-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei anzuhalten.

Polizisten stellten bei der folgenden Überprüfung des Mannes fest, dass der Slowake keinen aufrechten Wohnsitz hat und gegen ihn ein Aufenthaltsverbot für das gesamte Bundesgebiet besteht, woraufhin die Beamten den Mann festnahmen. Er wurde in der Folge in eine Polizeiinspektion verbracht und mittels Dolmetscher einvernommen. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete letztlich eine Einlieferung des Tatverdächtigen in die Justizanstalt ein.

Der 57-Jährige wurde nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert. Verletzt wurde niemand.

Schwerer Forstunfall

Sankt Michael in Obersteiermark, Bezirk Leoben. –  Zur Mittagszeit des 24. Februar 2021 ereignete sich in einem steilen Waldstück am Liesingberg ein Forstunfall. Ein 59-Jähriger wurde schwer am Kopf verletzt.

Ein 59-jähriger Landwirt führte gemeinsam mit seinem 29-jährigen Sohn Forstarbeiten durch. Gegen 11.50 Uhr gesellte sich ein 59-Jähriger aus Leoben zu den Arbeitern. Ein zirka vier Meter langer Ast (dieser dürfte sich bei zuvor gefällten Bäumen verfangen haben) stürzte plötzlich zu Boden und traf den Mann am Kopf. Der 59-Jährige erlitt durch den Schlag schwere Verletzungen am Kopf. Einsatzkräfte (Feuerwehr Traboch-Timmersdorf, Madstein-Stadlhof sowie das ÖRK und eine Notärztin) standen im Einsatz. Die Rettung transportierte den Schwerverletzten in das UKH-Kalwang.

Arbeitsunfall

Ein 72 Jahre alter Pensionist war heute gegen 11.30 Uhr bei seinem Anwesen in Jaritzberg mit Holzarbeiten beschäftigt. Dabei zersägte er einen gefällten Apfelbaum. Bei dieser Arbeit dürfte sich die Motorsäge im Geäst verklemmt haben und traf den Mann am linken Unterschenkel, wodurch er eine tiefe Schnittwunde erlitt.

Trotz dieser schweren mit hohem Blutverlust verbunden Verletzung schaffte er es noch zu seinem ca. 300 m entfernten Wohnhaus, von wo aus er die Rettung verständigte.

Anschließend ging er vor das Haus, wo er im Eingangsbereich zusammenbrach.

Der eingetroffene Notarzt konnte nur mehr den Tod feststellen.

Ein Fremdverschulden konnte nicht erhoben werden.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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