Bilanz nach zwei Wochen: Das Einkaufen in steirischen Geschäften

Trotz enorm gestiegener Testungen gibt es keine signifikante Erhöhung der Corona-Zahlen. Zwangsschließungen des Handels dürfen daher in künftigen Überlegungen keine Rolle spielen!

Graz (OTS) – Seit 8. Februar hat der stationäre Handel seine
Geschäfte wieder für Kundinnen und Kunden geöffnet. „Auch wenn die
Umstände nach wie vor außergewöhnlich und herausfordernd sind, war
die Wiedereröffnung ein erster, unbedingt notwendiger Schritt in
Richtung Normalität“, meint der Obmann der Sparte Handel in der WKO
Steiermark, Gerhard Wohlmuth.

   Überaus erfreulich fällt zwölf Tage nach der Wiedereröffnung seine
Bilanz in Bezug auf die Sicherheit beim Einkaufen aus. „Obwohl jetzt
viel mehr getestet wird, ist die von manchen prophezeite Explosion
der Fallzahlen durch die Öffnung des Handels nicht eingetreten. Das
bestätigt einmal mehr ganz deutlich, was wir eigentlich immer schon
wussten: Der Handel war und ist in keiner Weise ein Infektionsherd“,
stellt Wohlmuth klar und ergänzt: „Das belegen einerseits die
Erfahrungen aus dem Lebensmittelhandel, der während der gesamten
Pandemie durchgehend geöffnet war. Dort hat es trotz verhältnismäßig
hoher Kundenfrequenzen nie Clusterbildungen unter den Mitarbeitern
gegeben. Andererseits hat auch das zurückliegende Weihnachtsgeschäft
gezeigt, dass vom Einkaufen im stationären Handel kein erhöhtes
Risiko ausgeht.“

   Dafür, dass das Einkaufen in den steirischen Geschäften so sicher
ist, gibt es aus Sicht des Branchensprechers gute Gründe. „Zum einen
gelten aktuell in kaum einem Bereich derart strenge
Sicherheitsauflagen wie beispielsweise die
20-Quadratmeter-pro-Kunde-Regelung. Zum anderen gewährleisten
umfassende Sicherheitskonzepte in den Betrieben und vor allem auch
die Disziplin der Kundinnen und Kunden, dass die strengen Auflagen
tatsächlich eingehalten werden“, so Wohlmuth, der abschließend
feststellt: „In Anbetracht des nachgewiesenermaßen geringen
Infektionsrisikos im Handel muss ein für alle mal klar sein: Weitere
Zwangsschließungen dürfen in künftigen politischen Überlegungen keine
Rolle mehr spielen, weil sie jeder faktischen Grundlage entbehren.“

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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