WKÖ-Spitze: Weitere Unterstützungen für Wirtschaft auf Schiene – weiter Liquidität sichern und Jobs erhalten

Förderdeckel angehoben,  Zuschüsse aus Umsatzersatz für indirekt Betroffene und Ausfallsbonus können fließen 

Dringende Forderungen der Wirtschaft wurden heute auf Schiene gebracht: Zum einen fällt mit den jeweiligen Richtlinien der Startschuss für den Umsatzersatz für indirekt vom Lockdown betroffene Unternehmen sowie für den Ausfallsbonus (als Ergänzung zum Fixkostenzuschuss). Zum anderen wird auf Drängen Österreichs nun die Lockerung der EU-Förderdeckelungen konkret. 

„Alle diese Maßnahmen braucht es jetzt sehr dringend, weil unsere Unternehmen nach wie vor unmittelbar durch die Corona-Pandemie und ihre Eindämmung betroffen sind. Einerseits tragen Ausfallsbonus und Umsatzersatz II für indirekt Betroffene dazu bei, die Liquiditätslücken in den Betrieben abzudecken. Andererseits kommt die Anhebung der Förderdeckel durch die EU-Kommission keinen Tag zu früh. Hier konnte das BMF letztendlich erreichen, dass staatliche Unterstützungen für unsere Betriebe in einer angemessenen Dimension fließen können“, sagt WKÖ-Präsident Harald Mahrer

Für dem Fixkostenzuschuss II wird der Förderdeckel von bisher 800.000 auf 1,8 Mio. Euro angehoben, und der Verlustersatz ist nunmehr mit 10 Mio. (zuvor 3 Mio.) Euro gedeckelt. 

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf ergänzt: „Der Corona-Leidensdruck in der Wirtschaft ist nach wie vor immens groß. Daher ist es unabdingbar, dass die Politik die Palette an Unterstützungsleistungen für Betriebe laufend adaptiert und ausweitet. Die nun umgesetzte Unterstützung für Zulieferer der im Lockdown geschlossenen Betriebe ist hier ein wichtiger Mosaikstein. Auch der Ausfallsbonus wird einen wesentlichen Beitrag zur raschen Liquiditätsstützung leisten.“

Betroffene Betriebe können nun aus einer Vielzahl von Unterstützungsmaßnahmen wählen, insbesondere zur Abfederung von komplexen individuellen Betroffenheiten kann eine Kombinationsmöglichkeit sinnvoll sein. Die Wirtschaftskammer hat dazu eine Online-Anlaufstelle mit einer Vielzahl von konkreten Fall-Beispielen, sowie einen Online-Ratgeber entwickelt, die unter wko.at/corona-unterstuetzungen zur Verfügung stehen. 

„Die wirtschaftlichen Konsequenzen der Krise sind noch nicht ausgestanden. Mit flexiblen, möglichst raschen Unterstützungen ist unseren Betrieben jetzt am meisten geholfen. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, Liquidität in den Betrieben zu erhalten, sodass sie wo es möglich ist weiterarbeiten und Beschäftigung erhalten können“, betonen Mahrer und Kopf.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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