Entlaufene Hunde leichter wieder finden: Grüne wollen Chip-Lesegeräte für jede Gemeinde

Für Hundebesitzer und Hundebesitzer gehört es zum Schlimmsten, wenn das Haustier wegläuft – im besten Fall wird es bald wieder gefunden, oft leider gar nicht mehr. Bis zu 300 Hunde entlaufen jährlich in der Steiermark – und dank der Chippflicht können sie eigentlich leicht, wenn sie gefunden werden, den Besitzern zugeordnet werden, doch: Gemeinden und Polizei, die oft beim Auffinden eines entlaufenen Tieres kontaktiert werden, haben keinen Zugriff auf die Heimtierdatenbank, kritisiert der Grüne Tierschutzsprecher im Landtag, Georg Schwarzl: „Auch sind bei Weitem nicht alle Gemeinden, Polizei-Dienststellen und andere Organisationen in Besitz eines Lesegerätes, die in der Anschaffung bereits ab ca. 60 Euro erworben werden könnte.“ Er startet daher jetzt eine Landtagsinitiative und fordert Tierschutzlandesrat Lang auf, Gemeinden und Organisationen bei der Ausschreibung und Beschaffung von Chip-Lesegeräten zu unterstützen und außerdem eine rechtliche Grundlage für eine Zusammenführung der Heimtierdatenbanken mit den Datenbanken der Länder und Gemeinden anzugehen.

Foto: podesser.net

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at