Red Bulls behalten gegen Graz weiße Weste

Mario Huber mit Doppelpack beim 4:3-Heimsieg nach Overtime

Salzburg, 7. Februar 2021 | Der EC Red Bull Salzburg gewann das Heimspiel der bet-at-home ICE Hockey League gegen die Moser Medical Graz99ers mit 4:3 nach Verlängerung. Dabei führten die Salzburger nach zwei starken Dritteln schon mit 3:1, mussten im Schlussdrittel aber noch den Ausgleich hinnehmen, ehe sie in der Verlängerung den Sieg fixieren konnten. Damit ist der Grunddurchgang, Phase 1, beendet, die Red Bulls starten als Fünftplatzierte am 14. Februar mit dem Auswärtsspiel gegen den Grunddurchgangssieger HCB Südtirol Alperia in die Pick Round. 

Beim letzten Spiel im Grunddurchgang der ICE Hockey League, vor dessen Beginn die Red Bulls bereits als Tabellenfünfter feststanden, fehlten neben den Rekonvaleszenten Taylor Chorney und Yannic Pilloni noch einmal einige weitere Arrivierte. Jack Skille und Paul Huber kamen aus der Verletzungspause zurück und mit Aljaz Predan und Paul Stapelfeldt durften sich einmal mehr zwei Spieler der Red Bull Hockey Juniors in der Top-Liga beweisen. 

Die Red Bulls wurden kalt erwischt und lagen schon nach 34 Sekunden mit 0:1 zurück, Michael Latta überwand Salzburgs Torhüter Jean-Philippe Lamoureux mit einem verdeckten Flachschuss. Die Red Bulls hielten sich nicht lange damit auf und forcierten das Spiel in Richtung Grazer Tor. Mario Huber nahm in der 11. Minute den Pass von Rick Schofield direkt und traf aus dem halbhohen Slot zum Ausgleich. In der 15. Minute zog Nico Feldner von rechts allein aufs Tor zu, schoss aber zu zentral. Drei Minuten später schlug dafür Mario Huber erneut zu und bedankte sich für den optimalen Querpass von Peter Hochkofler mit seinem zweiten Treffer ins halbleere Tor, es waren bereits die Saisontore Nr. 6 und 7 für den Tiroler. Die 2:1-Führung nach 20 Minuten war hoch verdient. 

Zu Beginn des zweiten Durchgangs waren die Gäste voll da und spielten auf den Ausgleich. Aber die Salzburger übernahmen dann die Partie mehr und mehr und setzten die Grazer zunehmend unter Druck. Aber erst in der 38. Minute wurden die Red Bulls endlich für ihre Offensive belohnt, der 19-jährige Tim Harnisch traf aus Halbdistanz zur 3:1-Führung und fixierte seinen zweiten Saisontreffer. Die Gäste konnten sich bei ihrem Torhüter Felix Nußbacher, der viele gute Salzburger Möglichkeiten zunichtemachte, bedanken, dass es nach 40 Minuten nur 1:3 aus Grazer Sicht stand. Bei den Schüssen aus Grazer Entlastungsangriffen hatte JP Lamoureux keine Probleme, musste allerdings kurz vor der Pausensirene bei einem gefährlichen Gestocher vor seinem Tor kurz schwitzen. 

Im Schlussdrittel drückten die Grazer ordentlich aufs Tempo und zwangen JP Lamoureux zu einigen Paraden. In der 44. Minute traf Graz‘ Erik Kirchschläger zum 2:3-Anschluss der Gäste. Die Grazer machten so weiter, ließen nun die Red Bulls immer seltener aus der Verteidigungszone und glichen tatsächlich aus. Matias Sointu verwertete seinen eigenen Rebound (50.) zum 3:3. In der 55. Minute gelang Paul Huber nach Rückpass von David McIntyre am kurzen Pfosten fast der Ausgleich. Die Gäste hatten aber deutlich mehr Möglichkeiten, touchierten in der Schlussphase auch noch einmal die Querstange und erzwangen nach 1:3-Rückstand schließlich die Verlängerung. Dort machte dann Dominique Heinrich in der 64. Minute den Sack doch noch zu, er traf im Powerplay aus kurzer Distanz ins Kreuzeck und rettete damit den zweiten Extra-Punkt. Die Red Bulls haben damit alle vier Saisonbegegnungen mit den Steirern für sich entschieden. 

Damit ist der Grunddurchgang, Phase 1, beendet. Die Red Bulls starten als Fünfplatzierte in die nun folgende Pick Round der besten 5 Teams (siehe unten) und sind damit für das Playoff bereits qualifiziert. Die drei weiteren Playoff-Teilnehmer werden in der Qualification Round (Teams der Plätze 6 bis 11 nach dem Grunddurchgang) ermittelt.     

bet-at-home ICE Hockey League 
EC Red Bull Salzburg – Moser Medical Graz99ers 4:3 (2:1, 1:0, 0:2) OT
Tore: M. Huber (11., 18.), Harnisch (38.), Heinrich (64./PP) resp. Latta (1.), Kirchschläger (44.), Sointu (50.)  

Salzburgs Head Coach Matt McIlvane

“Ich freue mich, dass wir das Spiel gewonnen haben, bin aber unzufrieden damit, wie wir die Grazer im Schlussdrittel wieder haben ins Spiel kommen lassen. Wir hatten ein sehr starkes erstes Drittel und waren auch im zweiten Drittel besser. Aber dann haben so viele Sachen plötzlich nicht mehr funktioniert und Graz hat das genutzt. Das hat uns daran erinnert, dass wir weiterhin an einigen Sachen arbeiten müssen.“ 

Red Bulls | Pick Round

So, 14.02.21 | HCB Südtirol Alperia – EC Red Bull Salzburg | tbd 
Fr, 19.02.21 | EC Red Bull Salzburg – EC-KAC | 19:15 
So, 21.02.21 | EC Red Bull Salzburg – Hydro Fehérvár AV19 | tbd
Di, 23.02.21 | spusu Vienna Capitals – EC Red Bull Salzburg | 19:15 
Fr, 26.02.21 | EC-KAC – EC Red Bull Salzburg | 19:15 
So, 28.02.21 | EC Red Bull Salzburg – HCB Südtirol Alperia | tbd
Di, 02.03.21 | EC Red Bull Salzburg – spusu Vienna Capitals | 19:15 
Fr, 05.03.21 | Hydro Fehérvár AV19 – EC Red Bull Salzburg | 19:15 

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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