Gute Nachricht zum Wochenstart: Assanierung schafft leistbaren Wohnraum und bremst Bodenversiegelung

Was ist eine Assanierung?

Unter Assanierung versteht man das Ersetzen eines bestehenden Altgebäudes durch ein neues, qualitativ hochwertiges Gebäude am selben Standort. Eine Assanierung liegt dann vor, wenn ein Gebäude nicht als Ganzes erhaltenswert ist und durch einen kompletten Neubau ersetzt wird, oder ein Neubauanteil von mehr als 50 % vorliegt.

Assanierungen erfreuen sich in der Steiermark einer immer größeren Beliebtheit. Während im Jahr 2015 etwa 150 Wohneinheiten durch Assanierung entstanden sind, waren es im Jahr 2020 bereits knapp 900. Assanierungen wirken nicht nur der Bodenversiegelung entgegen, die Investitionen sind auch ein enormer Impuls für die heimische Bauwirtschaft. „Mit der Assanierung gelingt es uns ohne zusätzliche Bodenversiegelung neue Gebäude mit deutlich höheren thermisch-energetischen Standards zu errichten“, erklärt Wohnbaulandesrat Hans Seitinger, der weiter ausführt: „Damit haben wir ein wirksames Instrument, um leistbaren Wohnraum zu schaffen und das Klima zu schützen.“

Das Land Steiermark fördert die Assanierung aus Mitteln der Wohnbauförderung, darüber hinaus gibt es dafür große steuerliche Vorteile. Die Steiermark ist neben Wien das einzige Bundesland, in dem die Assanierung gefördert wird. Als Förderungsvoraussetzung gilt unter anderem die Schaffung von mindestens drei Wohneinheiten sowie ein Mindestalter des Altbaus von 30 Jahren.

 Landesrat Hans Seitinger (©Lebensressort/Wolf)

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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