RB SALZBURG: HALBFINAL-TICKET GELÖST

TORSCHÜTZEN: KOITA (41.), ADEYEMI (89.)

Quelle Spielbericht: FC RED BULL SALZBURG; Fotos: Red Bull/GEPA Pictures

Unsere Mannschaft steigt nach einer abermals abgeklärten Vorstellung gegen die Wiener Austria ins Halbfinale des UNIQA ÖFB Cups auf. Jeweils späte Tore in beiden Halbzeiten sorgen für einen nie gefährdeten 2:0-Heimsieg. 

SPIELBERICHT

Unsere Mannschaft bemühte sich vom Anpfiff weg um Handlungshoheit, zog das Spiel gleich einmal an sich, ließ es gleichzeitig dennoch zunächst ruhig angehen. Den ersten Vorstoß wagte Patson Daka aus halblinker Position nach neun Minuten, aber letztlich ohne Goalie Pentz wirklich gefährlich zu werden. Die Chancen häuften sich mit Fortdauer der ersten Hälfte, nachdem unsere Burschen den Ball immer besser laufen ließen und mit herrlichem Direktspiel die Austria-Verteidiger ins Schwitzen brachten.

Hauptakteur bei unseren Angriffen war dabei des Öfteren Rasmus Kristensen, der mit seinem Drang nach vorne unsere Offensive ankurbelte und einmal auch selbst im 16er zu finden war, als er nach einem Junuzovic-Corner einen Kopfball nur knapp am langen Eck vorbeisetzte (19.). Ein Standard von Zlatko Junuzovic sorgte auch wenig später noch einmal für Gefahr, jedoch fiel sein Freistoß aus der zweiten Reihe zu schwach aus (34.). Nach 41 Minuten war der Bann dann aber gebrochen. Sekou Koita zog vom rechten Flügel nach innen, schloss von der Strafraumgrenze ab und versenkte das Leder – noch abgefälscht – zum1:0 in den Maschen, ehe er kurz darauf selbst noch die Chance hatte, zu erhöhen, per Kopf den Kasten allerdings verfehlte.

Die zweite Hälfte stellte quasi ein Ebenbild der ersten 45 Minuten dar. Die Gäste standen weiter tief, während die Marsch-Elf konzentriert zu Werke ging und zum Teil mit zehn Mann in der gegnerischen Hälfte agierte – ohne dabei im Angriffsdrittel zu überhasten. Einzig die Kaltschnäuzigkeit ließ man ein wenig vermissen. So auch Enock Mwepu, der nach einer sehenswerten Kombination aus aussichtsreicher Position unter Beweis stellte, dass Toreschießen nicht zu seinen Hauptaufgaben gehört (53.), ehe das Spiel leider zunehmend verflachte. Die Austria konnte nicht, wir mussten nicht.

Nichtsdestotrotz konnten wir uns mit dem knappen 1:0-Vorsprung nicht in Sicherheit wähnen, sodass es zum Ende hin doch noch einmal spannend wurde. Ein Konter der Austria ließ uns nämlich kurz die Luft anhalten, als ein Fitz-Schuss nur haarscharf am Ausgleich vorbeischrammte (86.). Wenig später sorgte allerdings Karim Adeyemi für die Entscheidung: Der Youngster ließ seine Gegenspieler gekonnt aussteigen und traf nach schöner Vorarbeit von Noah Okafor trocken zum 2:0-Endstand ins lange Eck. Dabei hätte es auch 3:0 ausgehen können, allerdings versagten Neuzugang Brenden Aaronson nach einem Lauf über das halbe Feld allein vor dem FAK-Schlussmann die Nerven im Abschluss. So oder so war der Aufstieg in die nächste Runde besiegelt. 

STATEMENTS

Jesse Marsch

Zu null zu spielen, ist ein großes Thema momentan, und wir haben es in vier Spielen in Folge geschafft. Wir laufen aktuell füreinander und haben natürlich viel Qualität in unseren Reihen. Wir hätten in der Schlussphase etwas sauberer spielen können, aber wir hatten zu jeder Zeit das richtige Gefühl für das Spiel.

Karim Adeyemi

Wir sind natürlich überglücklich. Das Team hat es super gemacht. Ich bin froh, dass ich der Mannschaft mit meinem Tor helfen konnte und hoffe, dass der Knoten jetzt geplatzt ist. Ich zeige in jedem Training, dass ich spielen möchte, kann mir aber gleichzeitig von meinen Sturmpartnern viel abschauen.

AUFSTELLUNG

WECHSEL

Aaronson für Sucic (65.), Adeyemi für Koita (65.), Bernede für Camara (81.), Okafor für Daka (81.)

GELBE KARTE

Bernede (87./Foul)

NICHT EINSATZBEREIT

Bernardo (Seitenbandteilabriss), Wöber (Oberschenkel), Berisha (Prellung), Coronel (Transfergespräche)

ZUM NACHLESEN ZUM REINHÖREN

Rainer Hilbrand

About the author

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


error: (c) arf.at