FPÖ-Kunasek: „Steirische Landesregierung muss gegen Streichung der Feuerwehr aus Impfplan vorgehen!“

Freiheitliche kritisieren Rückstellung der Impfungen für steirische Feuerwehren – Landesfeuerwehrreferent Schützenhöfer muss Einsatz zeigen.

Dass Blaulichtorganisationen zweifelsohne Teil der kritischen Infrastruktur sind, steht außer Frage. Der steirische Landesfeuerwehrverband versucht deshalb seit längerer Zeit, seine Mitglieder auf freiwilliger Basis im Rahmen der zweiten Phase des Impfplanes der schwarz-grünen Bundesregierung impfen zu lassen. Um eine seriöse Angabe über die Menge des benötigten Impfstoffes gegenüber dem Land Steiermark abgeben zu können, wurde unlängst von jeder Feuerwehr der Bedarf erhoben. Dies scheint nun jedoch hinfällig zu sein. Im nunmehrigen Covid-19-Impflan der Bundesregierung vom 1. Februar findet sich kein Bezug mehr zu den Feuerwehren – weder wie ursprünglich vorgesehen in der zweiten, noch in der dritten Phase. „Dass man unsere heimischen Feuerwehrmänner und –frauen einfach aus dem vorliegenden Impfplan gestrichen hat, ist ein Schlag ins Gesicht aller ehrenamtlich Engagierten“, so der freiheitliche Landesparteiobmann Mario Kunasek. „Schließlich sind sie es, die an vorderster Front mit verletzten und potentiell Infizierten zu tun haben. Sei es bei Verkehrsunfällen, Unfällen in versperrten Wohnungen oder bei Trageassistenzen für die Rettung – im gesamten Einsatzgeschehen sind Feuerwehrleute einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt“, so Kunasek weiter, der den zuständigen Landesfeuerwehrreferenten in die Pflicht nimmt. „ÖVP-Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer hat als Sicherheitsreferent dafür Sorge zu tragen, dass unsere tapferen Männer und Frauen nicht durch das planlose und chaotische Agieren der Bundesregierung schlicht übergangen werden. Ich fordere den Landeshauptmann auf, sich bei seinen Parteikollegen in Wien für eine rasche Wiederaufnahme der Feuerwehren in den Impfplan auszusprechen. Wir werden die weiteren Entwicklungen jedenfalls mit Argusaugen verfolgen“, so Kunasek abschließend.

Rainer Hilbrand

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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